25.05.2012, 09:15 Uhr

Mehrfamilienhäuser wurden evakuiert Explosionsgefahr nach Gasleck in Landshut

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Bei Baggerarbeiten ist am Donnerstagabend in der Breslauer Straße in Landshut eine Niederdruck-Gasleitung beschädigt worden. Wegen erhöhter Explosionsgefahr mussten mehrere Häuser geräumt werden.

LANDSHUT Bei der Sanierung der Gas- und Wasserleitungen in der Breslauer Straße in Landshut wurde durch Baggerarbeiten eine sogenannte Niederdruckgasleitung beschädigt. Da sich das austretende Gas zunächst in der Kanalisation sammelte, bestand aufgrund der durch sofortige Messung der Feuerwehr festgestellten hohen Konzentration erhöhte Explosionsgefahr. Diese etwa fünf Minuten andauernde bedrohliche Situation konnte durch sofortige Belüftung der Kanalisation durch die Feuerwehr bereinigt werden.

Zeitgleich erfolgte die Evakuierung dreier unmittelbar in der Gefahrenzone befindlicher Mehrfamilienhäuser. Da vermutlich witterungsbedingt ein Großteil der Bewohner nicht zuhause waren, mussten lediglich etwa 25 Personen zum Verlassen ihrer Wohnungen aufgefordert werden. Sie wurden in einem durch den Einsatzleiter Rettungsdienst angeforderten Betreuungsbus untergebracht und betreut.

Die Verantwortlichen entschieden sich aus zeitlichen Gründen dafür entschieden hatten, die beschädigte Leitung bei laufendem Gasbetrieb zu schweißen - vorheriges Absperren und Entlüften der Gasleitung hätte zu enormem Zeitverzug geführt - wurde eine großräumige Absperrung errichtet.

Gegen 21 Uhr konnte schließlich Entwarnung gegeben werden, die Schweißarbeiten waren abgeschlossen, die Evakuierten konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Verletzt wurde niemand.

An der Gasleitung entstand geringer, noch nicht näher bezifferbarer Sachschaden. Vor Ort befanden sich zwei Löschzüge der Feuerwehr Landshut unter der Leitung von Herrn Stadtbrandrat Gahr, zwei Notärzte und zwei Rettungsfahrzeuge unter der Einsatzleitung Rettungsdienst. 


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