19.10.2017, 14:42 Uhr

Schwestern wollen Schmerzensgeld wegen Missbrauch Schwere Vorwürfe nach 42 Jahren: Was geschah in dem Horror-Haus?

Drei Schwestern einer Landshuter Großfamilie (Symbolbild) sollen in den 1970er Jahren – laut ihren eigenen Erinnerungen – brutal misshandelt und sexuell missbraucht worden sein.

LANDSHUT Der mutmaßliche Täter, ein verurteilter Krimineller, war damals von den Behörden im gleichen Haus wie die Familie untergebracht worden. 

Er ist 2012 gestorben. Bei einer Gerichtsverhandlung im Jahr 1975 ist er von den Vorwürfen freigesprochen worden. Die Opfer wenden sich jetzt an die Öffentlichkeit und wollen Wiedergutmachung. Aufgrund der Therapie der jüngsten Schwester fanden 2014 erstmals Gespräche unter den drei Schwestern über den sexuellen Missbrauch, statt. Die Schwere des Missbrauchs wurde in seitenlangen Protokollen zur Anzeige gebracht. 

Handelte es sich wirklich um einen Justiz-Irrtum? Ein Medienbericht von „Welt/n24“ hat die Geschehnisse wieder ans Licht gebracht. Dass die Schwestern nach so vielen Jahren an die Öffentlichkeit gehen, ist ein Schritt, der zumindest erklärungsbedürftig ist. „Uns geht es darum, das Tabu zu brechen und unser stilles, jahrzehntelang verstecktes Leid bekannt zu machen, das uns nie losgelassen hat“, so die jüngste der drei Schwestern.

Lesen Sie den gesamten Bericht in der aktuellen Ausgabe  des Landshuter Wochenblatts, gedruckt oder gleich hier online.  


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