17.07.2017, 09:12 Uhr

Erfolgreiche Rote Raben im DVV-Trikot Neun Punkte für das deutsche Team

Lena Stigrot (10) und Jennifer Pettke (7) im DVV-Trikot. Foto: FIVB (Foto:Schmid)Lena Stigrot (10) und Jennifer Pettke (7) im DVV-Trikot. Foto: FIVB (Foto:Schmid)

Beste Aussichten für die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen: Nach drei Siegen am Wochenende ist man drauf und dran, sich fürs Grand Prix-Finalturnier zu qualifizieren.

ALMATY/VILSBIBURG Mit drei Spielerinnen der Roten Raben – Lena Stigrot, Jennifer Pettke und Leonie Schwertmann – hat das deutsche Nationalteam am zweiten Grand Prix-Wochenende in Almaty (Kasachstan) das Maximum von neun Punkten geholt und besitzt nunmehr gute Chancen, sich für die Finalrunde Ende Juli in Tschechien zu qualifizieren. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Truppe von Bundestrainer Felix Koslowski auch beim letzten Vorrundenturnier am kommenden Wochenende in Kanada kräftig punktet.

In Almaty startete die DVV-Auswahl mit einem 3:1-Erfolg gegen die kasachischen Gastgeberinnen. Der erste Satz in dieser Partie sollte der einzige bleiben, den die „Schmetterlinge“ an diesem Wochenende abgeben mussten. Es folgten 3:0-Siege gegen Kroatien und Kolumbien. Die Raben-Spielerinnen steuerten in allen drei Matches zahlreiche Punkte bei – u.a. gegen Kasachstan Pettke 13 und Schwertmann 12, gegen Kroatien Stigrot und Pettke je 7 sowie gegen Kolumbien die beiden Mittelblockerinnen Pettke 11 und Schwertmann 9.

Am kommenden Wochenende in Richmond treffen die deutschen Damen auf Gastgeber Kanada, Tschechien und Peru. Sollten sie danach im Gesamtklassement des Grand Prix auf einem der ersten drei Plätze stehen, nehmen sie am Finalturnier in Ostrava teil (29./30. Juli).

Auch die neue Raben-Zuspielerin Ilka Van de Vyver war auf internationalem Parkett aktiv. Sie hatte es am Wochenende mit dem belgischen Nationalteam in Gruppe 1 des Grand Prix in Kaliningrad mit hochkarätigen Gegnern zu tun und musste gegen Gastgeber Russland (0:3), Holland (0:3) und die Dominikanische Republik (2:3) drei Niederlagen akzeptieren. Den Stellenwert der 24-jährigen Neu-Vilsbiburgerin in ihrer Auswahl unterstreicht die Tatsache, dass sie von Trainer Gert Vande Broek durchwegs in die Anfangsformation berufen wurde.


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