07.04.2011, 13:41 Uhr

Schwer Kranker hatte sich im Wald verirrt Dramatische Suche mit Happy End

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Polizeiberichte enden selten mit einem Happy End, in diesem Fall zum Glück schon. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde nach einer groß angelegten Suche ein vermisst gemeldeter 37-Jähriger aus Ergolding in der Nähe des Nordfriedhofes entdeckt.

LANDSHUT Der Mann war am Mittwochabend von seinem 73-jährigen Vater als vermisst gemeldet worden und hatte sich offenbar im Wald verlaufen. Ein Großaufgebot an Helfern – eingesetzt wurden neben verschiedener Ortsfeuerwehren, Rettungshundestaffeln der Polizei und des BRK sowie ein Polizeihelikopter – hatte nach dem Hilferuf des Vaters nach dem Mann gesucht. Der hatte am Mittwochmorgen das Haus verlassen und war bis zum Abend nicht zurückgekehrt. Lediglich sein Fahrrad wurde am östlichen Rand des Klosterholzes gefunden. In der Nacht musste die Suche nach dem Mann dann erfolglos abgebrochen werden. Am Donnerstag wurde sie unter Einbindung von Kräften der Bereitschaftspolizei fortgesetzt. Gegen 9.30 Uhr dann die Entwarnung: Ein bereits in der Nacht eingesetzter Feuerwehrmann aus Altdorf hatte im Bereich des Nordfriedhofes die entscheidende Beobachtung gemacht. „Ihm war ein Mann aufgefallen, der offensichtlich wirr umherging“, so die Polizei. Zudem passte auf ihn die Beschreibung des Vermissten. Er nahm sich dieser Person an und es stellte sich heraus, dass es tatsächlich der vermisste 37-Jährige war. Der Mann wurde umgehend einer ärztlichen Versorgung zugeführt. Glücklicherweise hatte er seinen nächtlichen Aufenthalt im Waldgebiet ohne gesundheitliche Schäden überstanden. Am Einsatz in der Nacht waren über 100 Feuerwehrleute beteiligt, am Donnerstag konnte die Polizei auf rund 50 Feuerwehrler zurückgreifen.


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