14.01.2016, 11:55 Uhr

"Bombodrom" wird Naturschutzgebiet Luft-Boden-Schießplatz Siegenburg geht auf die Deutsche Bundesstiftung Umwelt über

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"Die Entscheidung ist endlich da. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt hat den Zuschlag für das Gelände des ehemaligen Luft-Boden-Schießplatz Siegenburg erhalten", wie der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner erläutert.

SIEGENBURG Am Mittwoch, 13. Januar, hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages zugestimmt, dass das 291 Hektar große Gelände von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) auf die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) übertragen wird. Bereits im Juni hat das Bundesumweltministerium 62 Flächen im Besitz der BImA zum Nationalen Naturerbe erklärt. Das Siegenburger-Gelände zählte dazu. Im November 2015 hat die Regierung von Niederbayern das ehemalige Militärgelände im Landkreis Kelheim als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

"Es freut mich sehr, dass die Haushälter im Bundestag den Weg frei gemacht haben, damit wir die Planungen für die Nutzung des Geländes weiter konkretisieren können. Mit der DBU erhält unser Wunschkandidat den Zuschlag", wie der Siegenburger Bürgermeister Dr. Johann Bergermeier betont.

Gemeinsam mit allen Beteiligten in der Regierung von Niederbayern, des Landkreises, der Gemeinde und der Bürgerinitiative wollen Oßner und Bergermeier dazu beitragen, dass das ehemalige Gelände des Bombodroms als touristisches Erholungsgebiet genutzt werden kann. "Wir hoffen die Menschen in der Region in den nächsten Jahren ein Stück weit für die Belastungen durch den Luft-Boden-Schießplatz entschädigen zu können, indem wir das Gelände für die Naherholung umwandeln“ so CSU Bundestagsabgeordneter Florian Oßner.

Attraktiver Tourismusstandort auf ehemaligem "Bombodrom"

"Wir werden daran arbeiten, das Gelände so umzuwandeln, dass der Markt Siegenburg noch attraktiver als Tourismusstandort in der Region Kelheim wird", so Bürgermeister Bergermeier abschließend.


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