04.03.2015, 12:22 Uhr

Widerstand bei Fahrtausschluss Rabiate 18-jährige Bahnfahrerin hielt mit 1,9 Promille die Polizei auf Trab

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Eine rabiate Reisende hat Dienstagnachmittag, 3. März, die Landes- und Bundespolizei am Ingolstädter Hauptbahnhof beschäftigt. Die 18-Jährige leistete beim Verbringen aus einem ICE Widerstand und beschädigte eine Tür in der Dienststelle.

INGOLSTADT Die Zugbegleiterin eines ICE von Nürnberg nach München informierte die Bundespolizei gegen 15 Uhr darüber, dass sich im Zug eine Reisgruppe befindet, die in Ingolstadt von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden soll. Die alkoholisierten Fahrgäste hatten zuvor im Zug geraucht und die DB-Mitarbeiterin beleidigt. Nach der Ankunft des ICE im Bahnhof Ingolstadt kamen fünf Männer der Aufforderung nach, den Zug zu verlassen.

Eine uneinsichtige 18-Jährige sträubte sich aber massiv und hielt sich an der Haltestange im Eingangsbereich des Wagens fest. Sie musste zwangsweise aus dem ICE verbracht werden. Dabei leistete sie Widerstand und versuchte mit Füßen nach den Beamten zu treten. Verletzt wurde dabei niemand. In der Dienststelle beschädigte sie anschließen noch eine Tür. Mit Unterstützung der Ingolstädter Polizei konnte die Lage aber unter Kontrolle gebracht werden. Nach Entnahme der Blutprobe hatte sich die Braunschweigerin wieder beruhigt und sie entschuldigte sich bei den Beamten für ihr Verhalten.

Die Ingolstädter Bundespolizei hat gegen die mit 1,9 Promille alkoholisierte Reisende Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung, Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.


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