20.09.2010, 16:47 Uhr

Auch in Sparkasse in Dingolfing fand die Polizei keinen Sprengstoff Bombendrohung: Alles nur ein dummer Scherz?

Großes Aufatmen in Dingolfing: Die Bombendrohung gegen die Sparkasse war wohl "nur" ein ganz übler Scherz

DINGOLFING Auch in Dingolfing konnten die Einsatzkräfte der Polizei die Absperr- und Absuchmaßnahmen in der Sparkasse am Marienplatz beenden. Auch hier wurden, wie zuvor schon in Straubing, keine sprengstoffverdächtigen Gegenstände gefunden. In Dingolfing konnte das Bankgebäude ebenfalls wieder frei gegeben werden.

Im Verlauf des laufenden Einsatzes in Straubing ergaben sich Ermittlungserkenntnisse, die darauf schließen ließen, dass die ursprünglichen Drohanrufe wohl gegen die Sparkassenfiliale in Dingolfing gerichtet waren. Aus diesem Grund wurden die Einsatzmaßnahmen in Straubing zurückgefahren und parallel dazu in Dingolfing hochgefahren, meldet die Polizei.

Der männliche Anrufer hatte gegenüber der Sparkasse eine fünfstellige Summe gefordert, zu den Hintergründen der Forderung sowie zu dem unbekannten Täter laufen derzeit die Ermittlungen der Kriminalpolizei Straubing auf Hochtouren.

Das Polizeipräsidium Niederbayern weist in diesem Zusammenhang deutlich und mit Nachdruck darauf hin, dass es sich bei den geschilderten Vorgängen nicht mehr um einen "Spaß" oder gar eine Banalität handelt, sondern die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei in aller Regel wegen Verstößen im Kapitaldeliktsbereich (z. B. Erpressung, Nötigung, Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten etc.) geführt werden. Das Strafgesetzbuch sieht hier empfindlichste Strafen vor, die in aller Regel sogar im Bereich von Freiheitsstrafen liegen. Daneben wird in solchen Fällen immer auch geprüft, ob entstandene Einsatzkosten - die sehr schnell sehr hoch ausfallen können - dem Verursacher auferlegt werden können.


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