12.08.2010, 14:31 Uhr

44-Jähriger immer noch in Lebensgefahr Doch kein Stromschlag?

Der 44-jährige Haidlfinger, der am Montagnachmittag bei Abbauarbeiten auf dem dortigen Festgelände lebensgefährlich verletzt wurde, hat möglicherweise keinen Stromschlag erlitten, wonach es am Dienstag noch ausgesehen hatte.

WALLERSDORF Der 44-jährige Mann aus Haidlfing, der am Montagnachmittag bei Abbauarbeiten auf dem Festgelände in Haidlfing vermeintlich durch einen Stromschlag lebensgefährlich verletzt wurde, war gesundheitlich erheblich vorbelastet. Deshalb ist es durchaus möglich, dass der Haidlfinger ohne Stromeinwirkung einen Herzstillstand erlitten hat. Die Polizei ermittelt jedoch noch in diese Richtung. Wie es in einer zweiten Pressemitteilung heißt, habe sich der lebensbedrohende Zustand des Betroffenen „nach jetzt neuesten Erkenntnissen der Ermittler ... wohl nicht alleine wegen eines Stromschlages" ergeben, „obwohl dies nach Betrachtung aller Umstände am Dienstag tatsächlich so ausgesehen hatte. Der Mann hatte auch – wie erst später bei seiner Einlieferung in eine Klinik klar wurde – eine akute und lebensbedrohliche Erkrankung erlitten, die zeitlich wohl genau zu dem Zeitpunkt passierte, als er an dem Stromverteilerkasten arbeitete. Ob es nun tatsächlich zu einem Stromschlag kam, steht derzeit nicht endgültig fest, die Ermittlungen der Kripo Landshut gehen aber auch in dieser Richtung weiter." Die Polizei betont weiter, „dass die am Geschehensort anwesenden Ersthelfer erstklassige und wohl auch lebensrettende Hilfe geleistet hatten und dem Mann ein Überleben überhaupt erst möglich machten". Das Opfer befindet sich weiterhin in kritischem Zustand. Der sichergestellte Stromkasten wird nun von Experten des Bayerischen Landeskriminalamte in München untersucht, um mit absoluter Sicherheit festzustellen, ob es doch zu einem Stromschlag gekommen war.


0 Kommentare