26.04.2012, 14:52 Uhr

Durchsagen an der Grundschule dienen der Vorbeugung Entwarnung für Gendorf: Kein Kinderfänger unterwegs!

Eltern können aufatmen: Es gab keinen Entführungsversuch an der Grundschule Gendorf

GENDORF Besorgte Eltern haben sich bei uns in der Wochenblatt-Redaktion gemeldet: Am Mittwoch, 25., und Donnerstag, 26. April gab es an der Grundschule in Gendorf die Durchsage, dass versucht worden sei, ein Kind vor der Grundschule in einen Wagen zu ziehen und zu entführen! Die Kinder wurden aufgefordert verstärkt aufzupassen.

Nach Informationen des Wochenblatts soll ein Junge in der Schule erzählt haben, ein Auto mit mehreren Männern drin habe neben ihm angehalten und er sei aufgefordert worden einzusteigen. Dieser Sachverhalt wurde in der Schule schnell zumThema Nummer 1.

Per Durchsage wurden die Kinder gebeten, ähnliche Vorfälle zu melden, falls es denn welche gegeben habe. Keine Reaktion. Die Lehrer wurden aufgefordert, die Kinder auf das richtige Verhalten in einem solchen Fall aufmerksam zu machen. Die Kinder haben die Sache den Eltern erzählt, die sich jetzt natürlich Sorgen machen.

Das es sich wohl um einen Fall kindlicher Phantasie gehandelt hat und nichts an der Sache dran ist, zeigt die Tatsache, dass der zuständigen Polizeiinspektion Altötting der vermeintliche Entführungsfall gar nicht gemeldet wurde. PHK Johann Schneider gibt Entwarnung: „Uns liegt nichts vor. Die Schule hat wohl im Rahmen der Generalprävention die Durchsagen gemacht. Was ja in Ordnung ist.”


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