Wochenblatt
18.06.2012

Rio de Janeiro (AFP)

Uneinigkeit über Rio-Abschlusserklärung

Bereits vor dem Beginn des UN-Nachhaltigkeitsgipfels in Rio de Janeiro besteht Uneinigkeit bezüglich der von Brasilien ausgearbeiteten Abschlusserklärung.
Foto: © 2012 AFP Logo des UN-Nachhaltigkeitsgipfels
Bereits vor dem Beginn des UN-Nachhaltigkeitsgipfels in Rio de Janeiro besteht Uneinigkeit bezüglich der von Brasilien ausgearbeiteten Abschlusserklärung.

Vor dem Beginn des UN-Nachhaltigkeitsgipfels in Rio de Janeiro besteht Uneinigkeit bezüglich der von Brasilien ausgearbeiteten Abschlusserklärung. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) und seine französische Kollegin Nicole Bricq äußerten sich zurückhaltend zu der Deklaration und forderten, die gesamte Zeit des Gipfels für Verhandlungen zu nutzen. Die Verhandlungen befänden sich erst am Anfang, sagte Altmaier in Rio, wo der Gipfel von Mittwoch bis Freitag stattfindet. Es müsse in den Tagen des Gipfels jede Minute genutzt werden.

Bricq sagte in Rio, was bis jetzt auf dem Tisch liege, reiche trotz einiger "positiver Punkte" wie der Stärkung der Zivilgesellschaft nicht aus. Dem Entwurf fehle es an Ehrgeiz, bis jetzt handle es sich besonders bei den Punkten zur nachhaltigen Entwicklung "lediglich um Absichtserklärungen". Ziel Deutschlands und der EU ist unter anderem eine Aufwertung und Bündelung der bislang verteilten Kräfte in einer eigenständigen UN-Umweltorganisation.

Vom 20. bis 22. Juni kommen Vertreter aus mehr als hundert Ländern erneut in der brasilianischen Metropole zusammen, um über die Möglichkeiten nachhaltiger Entwicklung zu beraten. Vor 20 Jahren hatte die Weltgemeinschaft dort erstmals die UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED) abgehalten. Deutschland wird von Altmaier und Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) vertreten.

Autor: Rio de Janeiro (AFP)

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