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04.07.2012

Flensburg (AFP)

Seit Tagen auf Amrum vermisster Sebastian offenbar tot

Der seit Sonntag auf der Nordseeinsel Amrum vermisste Sebastian aus Österreich ist offenbar tot. Bei einer Suchaktion auf einem Strand-Spielplatz fanden Polizisten eine unter Sand begrabene Kinderleiche, teilten die Beamten in Flensburg mit.
Foto: © 2012 AFP Polizisten auf Amrum
Der seit Sonntag auf der Nordseeinsel Amrum vermisste Sebastian aus Österreich ist offenbar tot. Bei einer Suchaktion auf einem Strand-Spielplatz fanden Polizisten eine unter Sand begrabene Kinderleiche, teilten die Beamten in Flensburg mit.

Der seit Sonntag auf der Nordseeinsel Amrum vermisste Sebastian aus Österreich ist offenbar tot. Bei einer Suchaktion auf einem Strand-Spielplatz fanden Polizisten eine unter Sand begrabene Kinderleiche, teilten die Beamten in Flensburg mit. "Wir gehen davon aus, dass es sich um den Gesuchten handelt", sagte ein Polizeisprecher.

Nach Angaben der Ermittler hatte Sebastian möglicherweise einen Unfall. Der Polizei sei ein am Sonntag entstandenes Foto zur Verfügung gestellt worden, auf dem ein Junge auf dem Spielplatz beim Graben im Sand abgelichtet worden sei. Diese Spur habe zu der Suche geführt, bei der die Leiche gefunden worden sei. "Nicht auszuschließen ist, dass der Junge beim Spielen einen Unfall erlitten hatte", erklärte die Polizei. Weitere Informationen gebe es erst am Donnerstag.

Sebastians Spur hatte sich am Sonntag auf eben jenem Spielplatz am Strand der nordfriesischen Insel Amrum verloren, auf dem die Leiche gefunden wurde. Das Urlauberkind hatte dort mit Gleichaltrigen gespielt, bevor er verschwand. Die Polizei hielt sowohl ein Unglück als auch ein Verbrechen für denkbar. In den vergangenen Tagen hatten Helfer daher großangelegte Suchaktionen auf der schleswig-holsteinischen Ferieninsel und in der umliegenden Region gestartet. Dabei kamen unter anderem auch Hubschrauber und Spezial-Spürhunde zum Einsatz.

Ergänzend hatte sich die Polizei verstärkt an die Öffentlichkeit gewandt. Ein Fahndungsaufruf wurde zuletzt nicht nur über Medien, sondern auch auf der Facebook-Seite des niedersächsischen Landeskriminalamts verbreitet. Der Fall sollte am Mittwochabend zudem in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" behandelt werden.

Autor: Flensburg (AFP)