08.08.2017 Berlin

Ehestreit

Mann sticht auf eigene Ehefrau ein und kann sich nicht daran erinnern

Gewalt, Angriff
Ein Ehestreit zwischen einem 37-Jährigen und seiner Frau eskalierte. Allerdings behauptet der Mann nun, sich an nichts mehr erinnern zu können.

Zwischen dem 37-jährigen Mann und seiner Ehefrau, die sich bereits seit zwölf Jahren kennen, sei es im März 2017 zu einer blutigen Auseinandersetzung gekommen. Im Streit soll es um Trennungsabsichten und fremde Liebeleien gegangen sein.

Die 30-jährige Vierfachmutter sei laut der Berliner Morgenpost von ihrem Mann auf das Bett geschmissen worden, wo er mit einem Messer 14 Mal auf sie zugestochen haben soll. Dabei verletzte er unter anderem ihre Niere, Galle und Leber. Sie musste ihm zusichern, bei ihm zu bleiben und anzugeben, dass sie sich selbst verletzt habe. Er habe der Verletzten auch das Versprechen abgenommen, mit den vier gemeinsamen Kindern zu seinen Eltern in die Türkei zu gehen.

Schließlich habe er den Notdienst für seine mittlerweile geschiedene Ehefrau alarmiert, die ihn letztendlich anzeigte. Vor Gericht sagte er aus, Erinnerungslücken zu haben. Er gehe aber davon aus, seine Frau verletzt zu haben. Der Prozess wegen schwerer Körperverletzung und Nötigung wird am 10. August fortgesetzt.

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