20.04.2012

Washington (AFP)

IWF erhält zusätzlich 430 Milliarden Dollar gegen Krisen

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat von den G-20-Staaten eine klare Entscheidung über die Aufstockung der Mittel des Internationalen Währungsfonds (IWF) für die Krisenbekämpfung gefordert.
Foto: © 2012 AFP Bundesfinanzminister Schäuble
Unter dem Eindruck der Euro-Schuldenkrise haben sich die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G-20) auf eine Aufstockung der Mittel des Internationalen Währungsfonds (IWF) um mehr als 430 Milliarden Dollar (325 Milliarden Euro) geeinigt.

Unter dem Eindruck der Euro-Schuldenkrise haben sich die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G-20) auf eine Aufstockung der Mittel des Internationalen Währungsfonds (IWF) um mehr als 430 Milliarden Dollar (325 Milliarden Euro) geeinigt. Damit habe sich die Möglichkeit des Währungsfonds zur Kreditvergabe fast verdoppelt, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde in Washington. Lagarde hatte 400 Milliarden Dollar als Ziel für die Ausweitung der IWF-Ressourcen gesetzt.

In den vergangenen Wochen und Monaten hatten vor allem europäische Länder sowie Japan bereits insgesamt deutlich mehr als 300 Milliarden Dollar zugesagt. Bei einem Treffen der G-20-Finanzminister am Rande der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank in Washington stellten auch Schwellenländer wie China, Russland, Brasilien und Indien zusätzliche Mittel in Aussicht. Das Geld soll dabei den Angaben zufolge im Krisenfall allen Mitgliedsstaaten des IWF zur Verfügung stehen und ist nicht an eine bestimmte Region wie Europa gebunden.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) begrüßte die "Stärkung der globalen Schlagkraft des IWF". Schäuble bekräftigte, dass Europa bei der Zusage weiterer Mittel für den Währungsfonds "vorausmarschiert" sei. "Da freut es mich jetzt umso mehr, dass unsere Partner sich ebenfalls ihrer Verantwortung für die Weltwirtschaft stellen", erklärte Schäuble.

Autor: Washington (AFP)

Das könnte Sie auch interessieren

Ein Bild der Zerstörung

Traditionsvolksfest Mühldorf: Unwetter bläst Spatenzelt fast um

Bayernweit sorgten in der letzten Nacht Unwetter für Chaos. Auch der Mühldorfer Volksfestplatz bot heute früh ein Bild der Zerstörung. Das Spatenzelt hat es besonders schlimm erwischt. mehr ...

mehr Bilder ansehen
Gewitter Straubing

Der Volksfestpolizeibericht vom Samstag

Gäubodenvolksfest wegen Unwetter am Freitag vorzeitig beendet

Neben Raufereien sorgte am Freitagabend auch ein Unwetter für viel Arbeit bei den Einsatzkräften. mehr ...

Rettungskräfte im Dauereinsatz

Schwere Sturmnacht im Landkreis Altötting

Selbst der Notruf von Polizei und Feuerwehr war zeitweise vom Stromausfall betroffen mehr ...

mehr Bilder ansehen
Gewitter, Blitz, Wetter

Schwere Unwetterschäden im gesamten Kreisgebiet

Für den Landkreis Passau gilt seit Mitternacht Katastrophenalarm

Die Unwetter in der Nacht von Freitag auf Samstag haben im gesamten Landkreis Passau schwere Schäden verursacht. Deshalb wurde bereits seit Mitternacht der Katastrophenalarm für den Landkreis Passau ausgelöst. mehr ...

AUT, Unwetterkatastrophe, Frauscherecker Zeltfest

Viele Verletzte bei Fest in St. Johann am Walde

Sturm zerstört Festzelt: Zwei Tote

Zwei Tote und mehrere Verletzte gab es in einem Festzelt, das voll vom Strum getroffen wurde mehr ...

mehr Bilder ansehen
Final Portrait

Final Portrait

Schriftsteller James Lord wird 1964 von seinem Freund gebeten, für ein Porträt Modell zu sitzen. Lord fühlt sich geschmeichelt, denn dieser Freund ist der berühmte Künstler Alberto Giacometti. Doch die Arbeiten an dem Portrait ziehen sich hin, denn Giacometti ist unberechenbar. Kaum sind einige Pinselstriche gesetzt, wird alles wieder verworfen. James Lord wirft bald alle Abreisepläne über den Haufen und verliert sich im Kosmos Giacomettis. mehr ...