10.05.2017

Bielefeld (AFP)

Hochschulrektorenkonferenz für verstärkte internationale Dimension im Studium

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) will das Studium noch internationaler ausrichten. Allen Studierenden sollen demnach auch an ihren deutschen Studienorten "interkulturelles Verständnis und globale Perspektiven" vermittelt werden.
Foto: © 2017 AFP Studenten im Hörsaal
Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) will das Studium noch internationaler ausrichten. Allen Studierenden sollen demnach auch an ihren deutschen Studienorten "interkulturelles Verständnis und globale Perspektiven" vermittelt werden.

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) will das Studium noch internationaler ausrichten. Sie sprach sich in einer auf der Mitgliederversammlung in Bielefeld beschlossenen Empfehlung für die "Verankerung einer internationalen Dimension in allen Curricula" aus, wie die HRK am Mittwoch mitteilte. Allen Studierenden sollten demnach auch an ihren deutschen Studienorten "interkulturelles Verständnis und globale Perspektiven" vermittelt werden.

Deutsche Studierende sind laut HRK zwar im internationalen Vergleich überdurchschnittlich mobil. Dennoch würden auch perspektivisch nicht alle der aktuell 2,8 Millionen jungen Menschen während des Studiums ins Ausland gehen. Diesen Absolventen fehlten Erfahrungen, die insbesondere längere Studienabschnitte in einem anderen Land vermittelten.

Die Hochschulrektorenkonferenz spricht sich deshalb dafür aus, Studierenden aller Fächer eine "kontinuierliche Auseinandersetzung mit internationalen und interkulturellen Lerninhalten" im Verlauf ihres Studiums in Deutschland zu ermöglichen.

Die heutige Generation der Studierenden sehe sich "unmittelbar mit den Auswirkungen der Globalisierung konfrontiert", erklärte HRK-Präsident Horst Hippler. Die Empfehlung bedeute ein Bekenntnis zu der Aufgabe, "sie auf diese Entwicklung mit ihren Chancen, Risiken und Unsicherheiten vorzubereiten".

Autor: Bielefeld (AFP)

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