20.07.2012

Bremen (AFP)

Ehepaar durch Verzehr von "Capri-Sonne"-Saft vergiftet

Nach dem Verzehr von "Capri Sonne"-Saft ist ein Bremer Ehepaar mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der Hersteller vermutet eine kriminelle Manipulation der Flüssigkeit. (Archivbild)
Foto: © 2012 AFP Ehepaar durch Verzehr von "Capri-Sonne"-Saft vergiftet
Nach dem Verzehr von "Capri Sonne"-Saft ist ein Bremer Ehepaar mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der Hersteller vermutet eine kriminelle Manipulation der Flüssigkeit.

Nach dem Verzehr eines Fruchtsaftgetränks ist ein Bremer Ehepaar mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. In dem "Capri-Sonne"-Saft sei eine Substanz gefunden worden, "die dort nicht hineingehört und zu den Vergiftungserscheinungen geführt hat", sagte ein Polizeisprecher. "Die Ermittlungen dauern an." Die 54 Jahre alte Frau befindet sich seit Donnerstag vergangener Woche im Krankenhaus. Ihr 56-jähriger Mann war bereits zwei Tage zuvor in die Klinik eingeliefert worden, konnte aber inzwischen wieder entlassen werden.

Der Hersteller des Getränks, die SiSi-Werke GmbH im baden-württembergischen Eppelheim, schloss ein Qualitätsmangel in der Produktion aus. In einer bereits am Donnerstag veröffentlichten Erklärung sprach das Unternehmen von einem Fall "krimineller Manipulation". Im Raum Bremen seien einige wiederverschließbare 330-Milliliter-Beutel "Capri-Sonne" sichergestellt worden, "die geöffnet und mit einer fremden Flüssigkeit versetzt worden waren". "Es hat uns sehr betroffen gemacht, dass durch diesen kriminellen Vorfall ein Ehepaar mittleren Alters nach dem Verzehr des manipulierten Getränks kurzzeitig erkrankte."

Zugleich verwies das Unternehmen darauf, dass weitere Menschen nach Polizeiangaben nicht geschädigt worden seien. "Es wird von einem Einzelfall ausgegangen." Die Firma werde alles tun, um die Polizei bei der raschen Aufklärung des Falls zu unterstützen. Das Unternehmen bat die Verbraucher, beim Kauf der wiederverschließbaren "Capri-Sonne"-Beutel im 330-Milliliter-Pack auf einen unverletzten Originalverschluss zu achten.

Autor: Bremen (AFP)

Das könnte Sie auch interessieren

Sonntagnacht, 25. Juni, ist es bei Barbing zu einem schweren Unfall gekommen.

Straße gesperrt

Schwerer Motorradunfall bei Barbing

Sonntagnacht, 25. Juni, ist es bei Barbing zu einem schweren Unfall gekommen. mehr ...

Ringelstecher

Ringelstecher stürzt vom Pferd

Generalprobe der Landshuter Hochzeit wird von Unfall überschattet

Die Generalprobe für die Landshuter Hochzeit ist von einem schweren Unfall überschattet worden. Am Samstag stürzte ein Ringelstecher vom Pferd. mehr ...

mehr Bilder ansehen

Ein Hochzeits-Geldgeschenk der besonderen Art

Dicke Überraschung für Thomas und Manuela aus Mamming

Während sich Thomas und Manuela sich in Gottfrieding das Ja-Wort gaben, haben ihre Freunde zuhause in Mamming für eine dicke Überraschung gesorgt. mehr ...

mehr Bilder ansehen
Blaulicht Polizei

Gefährliche Körperverletzung

20-Jährige gequält: Polizei ermittelt zu einer Teufelsaustreibung in München

Eine 20-jährige Eritreerin, die offenbar seit längerer Zeit an einer psychischen Krankheit leidet, wurde von ihrem 25-jährigen Cousin mit dem Zug aus Bremen abgeholt und nach München gebracht. In München sollte sie von einem 23-jährigen Eritreer, der als "Diakon" bezeichnet wird, einer Teufelsaustreibung unterzogen werden. mehr ...

Euro, Geld

Besitzer soll sich melden

Geld lag im Regensburger Stadtwesten auf der Straße – ehrlicher Finder brachte es zur Polizei

Ein ehrlicher Finder gab am Sonntag, 25. Juni, einen größeren Geldbetrag bei der PI Regensburg-Nord ab. mehr ...

Girls' Night Out

Girls' Night Out

Jess und ihre vier Freundinnen wollen es bei einem Junggesellinnenabend so richtig krachen lassen. Sie besorgen sich Koks und bestellen einen Stripper in ein Hotel. Doch die allzu aufdringliche Pippa nimmt den jungen Mann etwas zu hart ran. Der ist auf einmal tot. Die Mädelsclique gerät in Panik. Schnell wird klar, dass sie zusammenhalten und die Sache gemeinsam vertuschen. Das Problem liegt auf dem Fußboden: Wohin mit dem Opfer? mehr ...