Wochenblatt
29.05.2012

Berlin (AFP)

Bundeswehrverband "tief enttäuscht" von Militärreform

Der Vorsitzende des Bundeswehrverbands, Ulrich Kirsch, hat sich "tief enttäuscht" über die bisherige Umsetzung der Militärreform geäußert. Kirsch kritisierte zudem mangelndes Engagement von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). (Archivfoto)
Foto: © 2012 AFP Hubschrauberpiloten der Bundeswehr
Der Vorsitzende des Bundeswehrverbands, Ulrich Kirsch, hat sich "tief enttäuscht" über die bisherige Umsetzung der Militärreform geäußert. Kirsch kritisierte zudem mangelndes Engagement von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Der Vorsitzende des Bundeswehrverbands, Ulrich Kirsch, hat sich "tief enttäuscht" über die bisherige Umsetzung der Militärreform geäußert. "Ich habe nicht den Eindruck, dass diese Bundesregierung die Reform als Gesamtaufgabe betrachtet. Es sieht eher so aus, dass alles dem Verteidigungsminister zugeschoben wird", sagte Kirsch der "Süddeutschen Zeitung". Vor allem fehle Geld für den erforderlichen Personalabbau. Kirsch kritisierte zudem mangelndes Engagement von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

"Da wird der Verteidigungsminister beim Finanzminister noch einmal Geld einklagen müssen", sagte der Oberst. Zum Hinweis auf die bisher ausgehandelten, recht üppigen Abfindungsregeln sagte Kirsch: "Es gibt nirgendwo einen goldenen Handschlag. Wer das behauptet, redet dummes Zeug." Merkel "müsste die Streitkräfte als eine ihrer Baustellen sehen. Ich kann nicht erkennen, dass sie das tut", sagte Kirsch.

Die bis 2015 geplante Reform sieht unter anderem vor, dass die Bundeswehr von etwa 220.000 Soldaten auf künftig bis zu 185.000 Soldaten verkleinert wird. Zudem sollen in den kommenden Jahren bundesweit 31 Standorte geschlossen und viele weitere teils deutlich verkleinert werden.

Autor: Berlin (AFP)

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