07.08.2012

Hongkong (AFP)

Britische Bank bestreitet unzulässigen Handel mit Iran

Die britische Großbank Standard Chartered hat Vorwürfe der US-Behörden über unzulässigen Handel mit dem Iran zurückgewiesen. Die DFS hatte gedroht, der Bank die Handelslizenz in den USA zu entziehen.
Foto: © 2012 AFP Standard Chartered von US-Behörden angeprangert
Die britische Großbank Standard Chartered hat Vorwürfe der US-Behörden über unzulässigen Handel mit dem Iran zurückgewiesen. Die DFS hatte gedroht, der Bank die Handelslizenz in den USA zu entziehen.

Die britische Großbank Standard Chartered hat Vorwürfe der US-Behörden über unzulässigen Handel mit dem Iran zurückgewiesen. Das Bankunternehmen erklärte in Hongkong, die Vorwürfe der New Yorker Aufsichtsbehörde DFS ergäben kein "vollständiges und zutreffendes Bild der Sachlage". Die DFS hatte am Montag gedroht, der Bank die Handelslizenz in den USA zu entziehen.

Sie weise die Darstellung der US-Aufsichtsbehörde über die Aktivitäten des Bankhauses zurück, erklärte Unternehmenschefin Annemarie Durbin. Die Behörde hatte Standard Chartered aufgefordert, die mutmaßlichen Geschäfte mit dem Iran bis zum 15. August aufzuklären. Ihr Unternehmen nehme seine Verantwortung "sehr ernst", betonte Durbin. Es sei darum bemüht, "jederzeit mit den geltenden Gesetzen und Bestimmungen im Einklang" zu stehen.

Standard Chartered ist auf Geschäfte in den aufstrebenden Gebieten Asians, des Nahen Ostens und Afrikas spezialisiert. Seit fünf Jahren seien keine Neugeschäfte mit iranischen Vertragspartnern abgeschlossen worden, teilte Standard Chartered mit.

Autor: Hongkong (AFP)

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