20.04.2017 Mittelfranken

Bilanz aus Mittelfranken

Blitzmarathon: Spitzenreiter geriet mit 177 km/h auf der Landstraße in die Radarfalle

Messstelle mit dem Einseitensensor an der B85 bei Pittersberg
Foto: Polizeipräsidium Oberpfalz
Im Rahmen des fünften bayernweiten Blitzmarathons fanden in der Zeit von Mittwoch, 19. April, 6 Uhr, bis Donnerstag, 20. April, 6 Uhr, auf Initiative des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr wieder verstärkt Geschwindigkeitskontrollen statt. Hier nun die Abschlussbilanz für den Bereich des Polizeipräsidium Mittelfranken.

Die Schwerpunktaktion führte aus mittelfränkischer Sicht, insgesamt betrachtet, zu einem positiven Ergebnis. Es hat sich gezeigt, dass die Thematik während der 24-stündigen öffentlichkeitswirksamen Aktion ins Problembewusstsein der Bevölkerung gerückt werden konnte, zumal sich der Großteil der Kraftfahrzeugführer während dieser Zeit an die Geschwindigkeitsbegrenzungen gehalten hat.

 

Im Raum Mittelfranken wurde die Einhaltung der erlaubten Geschwindigkeit an weit über einhundert Messstellen durch rund 250 Beamte überwacht. Die Messungen erfolgten sowohl mit Groß- als auch Handlasergeräten. Es wurden dabei mehr als 47.000 Fahrzeuge gemessen und 1.394 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.

 

Den höchsten Geschwindigkeitsverstoß beging ein Autofahrer am späten Mittwochabend auf der A9 in Richtung München. Der Mann wurde auf Höhe Schnaittach (Landkreis Nürnberg Land) bei erlaubten 100 km/h mit 177 km/h gemessen. Ihm drohen eine Geldbuße von 600 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein dreimonatiges Fahrverbot. 

Autor: pm / uh