06.05.2015

Sydney (AFP)

Angeklagter AC/DC-Schlagzeuger von Bandkollegen gemieden

Der AC/DC-Schlagzeuger Phil Rudd, gegen den ein Prozess wegen Morddrohungen läuft, wird nach eigenen Angaben von seinen Bandkollegen gemieden. "Sie haben mich nicht angerufen", sagte Rudd dem australischen Sender Channel Nine.
Foto: © 2015 AFP Rudd wird von Ex-Bandmitgliedern gemieden
Der AC/DC-Schlagzeuger Phil Rudd, gegen den ein Prozess wegen Morddrohungen läuft, wird nach eigenen Angaben von seinen Bandkollegen gemieden. "Sie haben mich nicht angerufen", sagte Rudd dem australischen Sender Channel Nine.

Der AC/DC-Schlagzeuger Phil Rudd, gegen den ein Prozess wegen Morddrohungen läuft, wird nach eigenen Angaben von seinen Bandkollegen gemieden. "Sie haben mich nicht angerufen", sagte Rudd dem australischen Sender Channel Nine. Er habe ihnen einen Brief geschrieben und versucht mit Band-Mitbegründer Angus Young in Kontakt zu treten, aber von keinem von ihnen gehört. "Ich bin sehr enttäuscht, aber so ist das Leben", fügte der 60-jährige Musiker hinzu. Rudd wird bei der aktuellen AC/DC-Tour von Chris Slade ersetzt, der früher schon einmal der Band angehörte.

Young reagierte auf die Kritik mit einer Erklärung: "Phil hat sich selbst in diese Lage gebracht", schrieb er. Rudd sei ein großartiger Schlagzeuger, aber er habe sich sehr zum Negativen entwickelt. "Er ist nicht mehr der Phil, den wir aus der Vergangenheit kannten", schrieb Young.

Rudd soll vergangenes Jahr in einem Telefonanruf einen früheren Mitarbeiter mit dem Tod bedroht haben. Einem früheren Geschäftspartner soll er 200.000 neuseeländische Dollar (143.000 Euro), ein Motorrad, eines seiner Autos oder ein Haus angeboten haben, wenn er den Mitarbeiter "entfernt". Rudd wurde festgenommen, in seinem Haus im neuseeländischen Tauranga wurden knapp ein halbes Gramm Metamphetamin und 91 Gramm Cannabis gefunden.

Vor Gericht bekannte sich Rudd im April überraschend schuldig, offenbar um eine mehrjährige Haftstrafe abzuwenden. Auf Channel Nine äußerte Rudd nun Bedauern über sein Verhalten: "Es war ein Fehler, wir machen alle Fehler."

Autor: Sydney (AFP)

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