Die Toten wurden gepfählt
Vampir-Grab in Bulgarien entdeckt

Vampire. Auf den Kinoleinwänden und TV-Geräten tummeln sie sich zuhauf. Es gibt unzählige Bücher über Blutsauger. In Bulgarien hat man nun hinter einer orthodoxen Kirche ein Grab entdeckt, in dem wie es scheint Menschen beerdigt wurden, die vor über 700 Jahren als Vampire galten. Durch die Pfählung sollte verhindert werden, dass Verstorbenen von den Toten zurück kehren.
Bulgarische Medien haben über den interessanten Fund berichtet. Sie zitieren den Historiker Borschidar Dimitrow. Er erklärt, dass solche Pfählungen in Bulgarien nichts Ungewöhnliches waren. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts seien sie nach einem heidnischen Brauch durchgeführt worden. Die abergläubischen Menschen wollten verhindern, dass die Verstorbenen als Vampir zurück kehren, um die Lebenden heimzusuchen.
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