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07.06.2012 Sosopol / Bulgarien

Die Toten wurden gepfählt

Vampir-Grab in Bulgarien entdeckt

Grab
Foto: Jürgen Unterhauser
Wie bizarr: Hinter einer orthodoxen Kirche in Bulgarien wollen Archäologen ein Vampir-Grab entdeckt haben.

Vampire. Auf den Kinoleinwänden und TV-Geräten tummeln sie sich zuhauf. Es gibt unzählige Bücher über Blutsauger. In Bulgarien hat man nun hinter einer orthodoxen Kirche ein Grab entdeckt, in dem wie es scheint Menschen beerdigt wurden, die vor über 700 Jahren als Vampire galten. Durch die Pfählung sollte verhindert werden, dass Verstorbenen von den Toten zurück kehren.

 

Bulgarische Medien haben über den interessanten Fund berichtet. Sie zitieren den Historiker Borschidar Dimitrow. Er erklärt, dass solche Pfählungen in Bulgarien nichts Ungewöhnliches waren. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts seien sie nach einem heidnischen Brauch durchgeführt worden. Die abergläubischen Menschen wollten verhindern, dass die Verstorbenen als Vampir zurück kehren, um die Lebenden heimzusuchen.

Autor: uj

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