Da klickten die Handschellen
Schwarzfahrer griff Polizisten an

Am Donnerstag (29. März) haben Bundespolizisten einen rabiaten Rosenheimer in seine Schranken gewiesen. Eine Schwarzfahrt im Zug von München endete in Handschellen. Die Bundespolizei ermittelt wegen Beleidigung, mehrfachen Widerstands gegen Polizeibeamte und Erschleichens von Leistungen.
In den Morgenstunden fuhr der 20-Jährige mit der Regionalbahn Richtung Rosenheim. Weil er keinen gültigen Fahrschein hatte, untersagten ihm ein Schaffner und drei mitfahrende Beamte der Landespolizei die Weiterfahrt. Der offenbar betrunkene Mann beschimpfte daraufhin das Zugpersonal und die Polizeibeamten. Als er am Bahnhof Ostermünchen den Zug verlassen sollte, reagierte er zunehmend aggressiv und griff schließlich die Beamten an. Daraufhin durfte er nicht mehr, sondern musste die Fahrt nach Rosenheim fortsetzen - nun in Handschellen.
Nachdem der rabiate Schwarzfahrer in Rosenheim angekommen war, übernahm ihn die Bundespolizei. Ersten Ermittlungen zufolge ist der Mann kein unbeschriebenes Blatt. Bereits 2011 war er wegen Urkundenfälschung, Bedrohung und Erschleichens von Leistungen in Erscheinung getreten. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,5 Promille. Der Bereitschaftsrichter des Amtsgerichts Rosenheim ordnete die Entnahme einer Blutprobe an. Hierbei leistete der junge Rosenheimer abermals Widerstand. Aufgrund seines Zustands durfte der Raufbold anschließend erst nach einigen Stunden im Polizeigewahrsam die Dienststelle wieder verlassen. Die Rosenheimer Bundespolizei ermittelt nun gegen ihn wegen mehrfachen Widerstands gegen Polizeibeamte, Beleidigung und Erschleichens von Leistungen.
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