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22.09.2012 Waging am See

Holzzaun war für zentnerschwere Tiere kein Hindernis

Feuerwehrler als Ochsen-Jäger


Bei der Vorstellung des „Ruperti-Rinds” im Rahmen eines Aktionstages am Samstag in Aglassing bei Waging am See suchten zwei Pinzgauer Ochsen offenbar mehr persönlichen Kontakt mit den Besuchern.

In Aglassing bei Waging sollte am Samstag das „Ruperti Rind" im Rahmen einer Veranstaltung vorgestellt werden. Hierfür wurden zwei Pinzgauer Ochsen auf einer Wiese eingezäunt. Als die Ochsen beim Fressen den Kopf anhoben, haben sie das Rundholz des Holzzaunes abgerissen und spazierten gemütlich aus der Einzäunung.

Da sich die Ochsen nicht so leicht einfangen liessen und viele starkbefahrene Strassen in der Umgebung sind, wurde die Feuerwehr zur Unterstützung gerufen. Die Feuerwehr Gaden rückte mit neun Mann an. Nachdem die Ochsen die Staatsstraße TS 27 von  Waging nach Teisendorf überquert hatten, konnten sie bei einem Stadel in die Enge getrieben werden. Einer der beiden Tier konnte bereits hier in einen Viehanhänger bugsiert werden.

 

Der Zweite nutzte eine Lücke zwischen den Feuerwehrmännern und rannte weiter über die Wiesen. Nach einem kleinen Ausflug über den Waginger Bolzplatz konnte auch der zweite Ochse zu seinem vierbeinigen Freund in den Anhänger verfrachtet werden.

Autor: Axel Effner/lam

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