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30.04.2012 Traunstein

Seit Montag läuft Planfeststellungsverfahren in Traunstein

Fußgängerbrücke beim Südportal


Lange dauerte die Planung, seit Montag dieser Woche läuft das Planfeststellungsverfahren für die neue Radler- und Fußgängerbrücke über die B 304 im Traunsteiner Ortsteil Hallabruck.

Noch vor Weihnachten, so der engagierte Wunsch der Planer, soll die neue Nordumfahrung in Traunsteins Osten für den Verkehr freigegeben werden. Direkt vor dem Südportal des Ettendorfer Tunnels laufen im Mai mit Hochdruck die Bauarbeiten an für den Kreisverkehr und die Verbreiterung der Bundestraße 304 in Richtung Traunstein auf drei Spuren.

Auf der Heilig-Geist-Brücke stellte Baudirektor Sebald König am Montag im Beisein von Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer, Surbergs Bürgermeiser Josef Wimmer und Traunsteins OB Manfred Kösterke einen weiteren wichtigen Baustein an einem verkehrstechnisch neuralgischen Punkt vor: die Radl- und Fußgängerbrücke über die B 304. Sie wird in Höhe des jetzigen Fußwegs über die Straße geführt und wird dort über die Schleife des neuen Lärmschutzwalles auf Bodenniveau zurückgeführt.

 

Wie König erklärte, waren zwei bis drei Jahre intensiver Planungen und Gespräche nötig, bis das Projekt  ins Planfeststellungsverfahren münden konnte. Von Montag an bis 13. Juni liegen die Pläne in der Stadt Traunstein zur Einsicht aus. Im Vorfeld des 400.000 Euro teuren Baus waren insbesondere Lärmbelästigung, Sichtprobleme, Schattenwurf und mögliche Müllprobleme von Anwohnern als Kontra-Argumente ins Feld geführt worden.

 

Bei der Situierung des jetzigen Baus, so König, habe man darauf geachtet, möglichst wenig fremde Grundstücke miteinbeziehen zu müssen und dafür Sorge zu tragen, „dass die Stadt Traunstein die Lufthoheit behält”.

Autor: Axel Effner

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