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14.12.2012 Traunstein

Eine Woche nach der Eröffnung rummste es am Nordknoten

Neue Nordumfahrung: der erste Crash


Nur eine Woche nach der Eröffnung der neuen Traunsteiner Nordumfahrung hat es am Freitagnachmittag den ersten Crash gegeben. Im Berufsverkehr übersah eine Frau auf der Einschleifspur am Nordknoten einen vom Tunnel her kommenden Transporter. Drei Personen wurden verletzt.

Nach aktuellen Informationen hatte die von der Wasserburger Straße her kommende Jetta-Fahrerin den von links kommenden Transporter beim Einfahren auf die bevorrechtigte Bundesstraße 304 übersehen. Drei Personen wurden verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die am Nordknoten mit zwei Einmündungen vorbeiführende Straße musste längere Zeit gesperrt werden.

Bereits vor der Eröffnung der Nordumfahrung am vergangenen Freitag hatte es Kritik an der relativ eng einmündenden Einfahrtssituation am Nordknoten auf die B 304 gegeben. Auch am Ostknoten, wo die Staatsstraße 2105 aus Richtung Waging auf die Bundesstraße 304 trifft, ist kein Beschleunigungstreifen vorgesehen.

 

Leitender Baudirektor Sebald König hatte im Rahmen einer Pressekonferenz im Vorfeld erklärt, dass die Mindestlänge für einen sinnvollen Beschleunigungstreifen aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht gegeben sei. Deshalb habe man sich für eine gerade Einmündung entschieden. Mit einem 15 Meter langen Dreiachser-Bus seien vor der Eröffnung die neuralgischen Einmündungen noch einmal abgefahren worden. Daraufhin wurde die Straßenführung an einigen Stellen entschärft bzw. nachgebessert.

Autor: Axel Effner

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