300 Sicherheitskräfte beim Stresstest in Traunstein
Großübung im Ettendorfer Tunnel
Rund 300 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischen Hilfswerk, Rotem Kreuz, Polizei und Fachbehörden des Katatrophenschutzes waren am Samstag Vormittag bei einer Großübung am Ettendorfer Tunnel im Einsatz. An der Südseite des Tunnels waren zwei Autos zusammengestoßen, wodurch sich schnell ein Brand entwickelt hatte. Dichte Rauchschwaden füllten den 700 Meter langen Tunnel und die Sicht war sehr eingeschränkt, so dass die Bergung der Verletzen aus den Autowracks erschwert wurde. Eine zusätzliche Gefahrenquelle bildete eine Gasflasche im Kofferraum eines Wagens.
So sah das Szenario für die Einsatzkräfte aus, die im Zusammenspiel auch alle sicherheitsrelevanten Einrichtungen am Tunnel einem Stresstest unterzogen: die Funkanlage, die Lautsprecher, die SOS-Rufsäulen, die Notlichtanlage, die Ventilatoren, die Fernsehkameras, die Hydranten und den Notausstieg.
Die Übung ist Voraussetzung für die Inbetriebnahme des Tunnels, der den Südabschluss der Nordumfahrung von Traunstein bildet. Sie soll im Dezember für den Verkehr eröffnet werden. Während sich Vertreter des Straßenabuamtes sehr zufrieden zeigten mit den Ergebnissen des Übungsverlaufs, sorgte ein Graffiti an der frisch gestrichenen Gebäudewand am Rettungsaustieg Hufschlag für einigen Ärger. Die Polizei in Traustein bittet um Mithilfe unter Tel. 0861-9873-0
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