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24.07.2012 Siegsdorf / A8

40-Tonner landet im Graben

Betrunkener Lkw-Fahrer legte A8 lahm


Hackedicht landete ein Slowene mit seinem 40-Tonner im Graben. Die A8 musste komplett gesperrt werden.

Nahezu zeitgleich gingen am Montag Abend, 23. Juli, gegen halb zehn Uhr mehrere Mitteilungen bei der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein ein, dass auf es auf der Autobahn zu einem heftigen Crash gekommen sei. Ein Sattelzug, der in Fahrtrichtung München unterwegs war, sei auf Höhe Siegsdorf rechts von der Fahrbahn abgekommen und im Graben geladent, so die Anrufer.

 

Es stellte sich in der Tat heraus, dass ein slowenischer Sattelzug über eine weite Strecke die Leitplanke niedergefahren hatte und schließlich im Graben gelandet war. Der Lkw kippte um, der Fahrer blieb unverletzt.

 

Bald war klar, warum es gekracht hatte: Der slowenische Lkw-Fahrer war - salopp ausgedrückt - hackedicht. Ein freiwillig vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest lagt „erheblich über dem gesetzlichen Wert”, so die Polizei.

 

Der 40-Tonner hatte 3,7 Tonnen schwere Papierrollen geladen. Sie wurden mit Hilfe eines Kranes auf einen Ersatz-Lkw umgeladen. Dabei musste die A8 in Richtung München mehrere Stunden lang gesperrt werden.

 

Am Sattelzug und der Leitplanke der Autobahn entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 80.000 Euro.

 

Autor: Jürgen Unterhauser / pm

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