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10.02.2012 Trostberg

Lehrer experimentierten bei AlzChem und BASF

„Flasche verschluckt Ei”


Neue Formen und Themen für spannende naturwissenschaftliche Experimente probierten angehende Lehrer bei einem Workshop im Chemiepark Trostberg aus.

Themen und Experimente aus der Welt des Wassers, Feuers und der Luft sowie aus dem Bereich Recycling standen für Lehramtsanwärter an Grundschulen des Landkreises Traunstein im Chemiepark Trostberg auf dem Programm. Unter dem Motto „NaWi – Naturwissenschaft, wie geht das?“ lernten die Teilnehmer praxisnahe und interessante Wege der Vermittlung kennen.

 

Die beiden in Trostberg ansässigen Chemieunternehmen AlzChem und BASF haben ihre Kooperationspartner zu einer weiteren Fortbildung eingeladen, um zusätzliche Experimente für die Grundschulen auszuprobieren. Das lfbz Frankfurt (Lehrerfortbildungszentrum des Instituts für Didaktik der Chemie) hatte dazu im Vorfeld neue Experiment- und Versuchsreihen für Grundschulen ausgearbeitet. Multiplikatoren der AlzChem und BASF haben sie getestet und diese Woche im Rahmen eines zweiten Workshops an die zukünftigen Lehrkräfte weitergegeben.

 

AlzChem-Projektleiterin Sylvia Strobel führte mit Florian Ritzinger (AlzChem) und Alexandra Pelg (BASF) durch die neue Experimentreihe. Darunter waren Versuche wie die „Herstellung von Kaseinmalfarben“, „Milch ist eine Emulsion“, „Die schwere Zeitung“ oder „Flasche verschluckt Ei“.

 

AlzChem-Vorstand Stefan Greger erklärte dazu: „Neben Forschung und Vermarktung unserer Produkte gehört auch, dass wir uns aktiv um den Nachwuchs kümmern. Das fängt im Kindergarten mit einfachsten naturwissenschaftlichen Experimenten an, geht über Praktika, Schnupperlehren und Workshops im Ausbildungslabor bis hin zu Informationsveranstaltungen bei Berufsinformationsmessen. Die Neugier ist letztendlich das, was junge Menschen dazu bringt, den Dingen auf den Grund zu gehen. Und nirgends gelingt es besser als in der Naturwissenschaft.“

Autor: Axel Effner/Trostberg

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