Sprengstoffkommando vor Ort
Zwei Bomben in Straubing-Alburg entdeckt: Entschärfung vor Ort nicht möglich

Am Mittwochvormittag gegen 10.20 Uhr wurde bei Bodenuntersuchungen im Bereich eines künftigen Baugebietes in Straubing-Alburg eine 250 Pfund schwere Fliegerbombe samt Zünder aufgefunden. Nach Polizeiangaben war bereits am gestrigen Dienstag an gleicher Stelle ebenfalls eine Fliegerbombe, jedoch ohne Zünder, entdeckt worden.
Der Fundort ist gelegen zwischen der Bundesstraße 8 und der Staatsstraße 2142. Zudem verläuft in unmittelbarer Nähe die Bahnlinie Regensburg-Passau. Die Bewohner von etwa 40 Einfamilienhäusern, die sich in ausreichender Entfernung befanden, wurden informiert, dass sie in ihren Anwesen bleiben sollen. Konkrete Evakuierungsmaßnahmen gab es nicht. Insgesamt waren ca. 70 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten, Straßenmeisterei, Notfallmanagement der Bahn und der Stadt Straubing eingesetzt.
Die Entschärfung der Bombe mit Zünder durch den Sprengmeister vor Ort war für 13 Uhr vorgesehen. Allerdings wurde festgestellt, dass eine Entschärfung vor Ort nicht möglich war. Die Bombe wurde deshalb verladen und unter Polizeibegeleitung nach Ingolstadt transportiert, um dort zersägt und damit unschädlich gemacht zu werden. Die Sperrung der Bahnlinie und der B 8 sind inzwischen aufgehoben, auch der real,- Parkplatz ist wieder befahrbar.
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