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23.08.2012 Straubing

1.125 Jahre Benninga

Pönning lädt ins Mittelalter ein

Poenning
Foto: pm
Anlässlich des 1.125-jährigen Jubiläums des Ortes „Benninga“ veranstaltet Pönning am 25. und 26. August ein großes Mittelalterfest.

Der Festausschuss unter der Leitung von Christiane Krempl und Harald Pärr hat keine Mühen gescheut, um Teilnehmern und Gästen eine unvergessliche Veranstaltung zu ermöglichen. 

Da die erste urkundliche Erwähnung bis weit ins Mittelalter (887) zurückreicht, hat sich die Pönninger Dorfgemeinschaft für die Jubiläumsfeier ein Fest mit mittelalterlichem Flair ausgedacht. Das Fest dauert zwei Tage und soll Kurzweil für jede Altersgruppe bieten: Unter anderem erwarten den Besucher Lagerleben, Verkaufsstände mit Handgefertigtem, Gaukelei, Bogenschießen, Feuershow, orientalischer Tanz und natürlich mittelalterliche Musik sowie ein umfangreiches Kinderprogramm mit z.B. Metallarbeiten, Steinmetzarbeiten, Kinderschminken etc.
 
Die Öffnungszeiten sind am Samstag von 14 bis 24 Uhr und am Sonntag von  11 bis 19 Uhr. Im Lagerleben werden neben einer professionellen Gruppe auch die Bewohner Pönnings, Oberharthausens, Feldkirchens und Mettings ihre Zelte aufschlagen. Die Hütten und Zelte werden allesamt selbst gebaut. Auch die Gewandung ist zum größten Teil selbst gefertigt. Diese wird bereits im Jubiläumsfestzug des Volksfestes zu bewundern sein.
 
Neben ein bis zwei „professionellen Gruppen“, die ritterliches Equipment mitnehmen und kleine Unterhaltungen bieten, wird auch Pönning ein Zelt als Basis für die Pönninger im Lagerleben aufstellen. Hier können sich die Mitwirkenden ausruhen, mit Essen und Trinken versorgen sowie mit den Besuchern in Kontakt treten. Außerdem werden die KLJB Metting, die KLJB Feldkirchen sowie das Dorf Oberharthausen am Lagerleben mit eigenen Hütten bzw. Zelten teilnehmen.  Die Zelte für die Pönninger Basis wurden selbst gebaut.
 
Wie es auf einem mittelalterlichen Markt üblich ist, gibt es auch diverse Verkaufsstände mit nützlichen Dingen, wie z.B. Liköre, Taschen, Dekogegenstände, Schmuck, Leder, Schaffelle etc. sowie natürlich Essen und Trinken. Einige der Händler bieten auch kleine Vorführungen in ihrem Handwerk (Schmied, Schafwollspinnen).
 
Mittelaltermärkte leben vom Ambiente. Nicht fehlen darf da natürlich mittelalterliche Musik (Malus Ludus und Amrun) und Darbietungen wie einem Quacksalber (mittelalterlicher Jahrmarktsarzt) Medicus El Corbo, der die Zuschauer von seinen Leiden kuriert, sowie Feuerspucker, orientalischer Tanz („Aysha“ alias Ida Wiesmann) und Wahrsagerei.
 
Umfangreiches Kinderprogramm: Gesichter bemalen, handwerkliches Basteln (Stofftaschen bedrucken, Armreifen schmieden, Steine bearbeiten), „Ritterprüfung“ mit diversen Aufgaben wie Hufeisenwerfen, Balancieren etc.; Bogenschießen, diverse Geschicklichkeitsspiele, wie Krüge schieben, Kugeln balancieren etc.; Metbar, Stand mit Selbstgebackenem.
Sonntag  ist ein „offizieller Festakt“ geplant mit einem Einzug, einer Ansprache von Bürgermeister Bernhard Krempl und einem Turnier der Lagergruppen. 
Autor: pm/sr
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