04.03.2013 Niederlindhart

Erneut haben Hundehasser zugeschlagen

Köder mit Nervengift tötet jungen Hund


Schon wieder ist bei Mallersdorf-Pfaffenberg (Landkreis Straubing-Bogen) ein kleiner Hund Opfer eines gemeinen Hundehassers geworden. Diesmal schreckte der Täter nicht einmal vor Nervengift zurück.

Ein Anwohner ging am Samstagnachmittag bei Mallersdorf-Pfaffenberg mit seinen beiden Hunden von Niederlindhart in Richtung Hainkirchen. Kurz vor dem dortigen Wald nahm einer der beiden  Hunde offenbar einen Giftköder auf. Bereits nach 100 Meter fing der Hund zu zittern an und brach kurz darauf zusammen. Der Mann suchte sofort einen Tierarzt auf. Der 1 1/2jähriger Hund der Rasse Lhaso Apso konnte jedoch nicht mehr gerettet werden. Nach Auskunft des Tierarztes muss es sich um ein aggressives Nervengift gehandelt haben.


Von der Polizeistation Mallersdorf-Pfaffenberg werde intensive Ermittlungen nach dem bisher unbekannten Täter, der die Giftköder auslegt, geführt. Ob ein Zusammenhang mit den beiden Vergiftungsfällen seit Ende Januar dieses Jahres im Bereich von Oberellenbach besteht, steht noch nicht fest. Diese Örtlichkeit befindet sich in einer Entfernung von ein bis zwei Kilometer. Mitte Februar starb bei Oberellenbach auch ein Hund an einen mit Draht präparierten Köder (wir berichteten).

Autor: ss/pm

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