Am Dienstagnachmittag ereignete sich in Pillnach ein Großbrand (wir berichteten). Am Mittwoch waren Brandermittler der Kriminalpolizei Straubing nochmals am Geschehensort: Im Zuge der Recherchen wurden dabei auch die Kinder und Jugendlichen befragt, die am Brandort gesehen worden waren und es ergab sich letztlich eine nachvollziehbare Brandauslöseursache. Demnach hatte ein 15-jähriger Jugendlicher berechtigt mit einem Schweißgerät hantiert, während gleichzeitig ein 12-Jähriger - davon unbemerkt - in der Nähe an einem Rasenmäher den Tank mit Benzin aus einem Kanister füllte.
Dabei kam es zur Entzündung des Benzins und des Kanisters, das Feuer breitete sich danach rasend schnell aus. Die Kinder und Jugendlichen hatten nach Ansicht der Ermittler großes Glück im Unglück, dass sie fast unverletzt aus der vollständig brennenden Halle flüchten konnten. Nur dem umsichtigen Einsatz der zahlreichen Feuerwehren ist es zu verdanken, dass nicht auch noch die umliegenden Häuser ein Raub der Flammen wurden.
Bei dem Feuer entstand an der Halle samt Inventar ein Sachschaden von rund einer halben Million Euro. Etwa 20 Meter davon entfernt stehende Häuser wurden durch die extrem hohe Hitzeentwicklung an den Fenstern und Rollläden zum Teil erheblich beschädigt, so dass davon auszugehen ist, dass sich die Gesamtschadenssumme noch höher bewegen dürfte.
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