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14.04.2011 Niederwinkling

Mehrere Stubentiger innerhalb weniger Tage verschwunden

Treiben in Niederwinkling Katzenfänger ihr Unwesen?

Katzen verschwunden/Niederwinkling
Foto: pr
Unter den Katzenbesitzern in Niederwinkling geht die Angst um – im Wohngebiet am Riedacker sind innerhalb weniger Tage Burmakatze Kessi, Perserkatze Kimba und Hauskatze Mia (v.li.) spurlos verschwunden

 

Bei den Katzenbesitzern in Niederwinkling geht die Angst um: Innerhalb kürzester Zeit sind allein im Wohngebiet Riedacker drei Stubentiger spurlos verschwunden. An einen Zufall glaubt bei den Betroffenen längst keiner mehr. Der Verdacht: Katzenfänger treiben in der Gegend ihr Unwesen.
 
 
Mit der Familie Henkel nahm die mysteriöse Serie ihren Anfang: Seit 22. März wird Kessi, ihre wunderschöne Burmakatze, vermisst. Astrid Henkel (46) hatte von Anfang an ein mulmiges Gefühl: „Ich dachte mir, hoffentlich hat sie keiner mitgenommen.“ 
Anfang Apri waren dann die Nachbarn dran. Bei der Familie Dunst verschwand Perserkatze Kimba, bei den Eberls  nur ein paar Häuser weiter Hauskatze Mia. Astrid Henkel hegt den Verdacht, dass professionell organisierte Katzenfänger hinter dem mysteriösen Verschwinden der Stubentiger stecken könnten. 
 
 
Wurden doch wenige Tage, nachdem Kessi verschwand, am Riedacker verdächtige Gestalten gesichtet. Drei Frauen mit Kopftüchern seien in der Wohngegend unterwegs gewesen. Wie Manfred Henkel erzählt, hätten sie eine große Tasche und einen Rucksack bei sich gehabt. Und die Merkwürdigkeiten gehen weiter: So soll am Riedacker Ende März ein verdächtiger grüner Kastenwagen, besetzt mit zwei Männern, unterwegs gewesen sein. „Man hört ja oft, dass solche Banden vorher die Gegend auskundschaften“, sagt Sieglinde Dunst. Und die Serie reißt nicht ab: Wie zu hören ist, soll in diesen Tagen in Niederwinkling eine weitere Katze wie vom Erdboden verschluckt sein.
 
 
Astrid Henkel hat inzwischen die Vorkommnisse bei der Polizei Bogen gemeldet. Ob die Frauen oder der grüne Kastenwagen tatsächlich mit dem Verschwinden der Katzen in Zusammenhang stehen, ist derzeit noch unklar. Fakt ist jedoch, dass die Katzenfreunde in Angst leben. Angst, dass nach Kessi, Kimba und Mia noch weitere Vierbeiner in Niederwinkling spurlos verschwinden könnten.
Autor: dc

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