Aus 16 Tonnen Salz eigenen "Heilstollen" gebaut
"Dank Salz sind unsere Kinder wieder richtig gesund"

Mit der Geburt von Sohn Felix 2007 schien das Glück der Familie Koerffer aus Oberharthausen perfekt. Doch Felix war sehr oft krank. Besonders mit Ohrenproblemen hatte der Junge immer wieder zu kämpfen, bis Felix fast nichts mehr hören konnte. Für die Koerffers begann ein regelrechter Ärztemarathon, bis ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt die letzte Möglichkeit eines Trommelfellschnitts nicht mehr ausschloss.
Soweit wollten es Matthias Koerffer und seine Frau Carola aber nicht kommen lassen und begannen sich nach alternativen Behandlungsmethoden umzusehen. Dabei besuchten sie mit Sohn Felix unter anderem auch eine Salzgrotte. Und siehe da: Die Luftveränderung tat dem Filius richtig gut – seine Beschwerden besserten sich zusehends und eine Operation konnte verhindert werden.
Als 2010 dann Brüderchen Nils zur Welt kam und auch schon kurz nach der Geburt an Bronchitis litt, reifte bei den Koerffers ein ambitionierter Plan: „Wir bauen uns unseren eigenen ‘Salz-Heilstollen’.“ Matthias und Carola besuchten Schulungen und Vorträge und wurden im Lauf der Zeit zu ausgewiesenen Salz-Profis. Zeitgleich suchten sie nach Experten für den Bau der eigenen Salzgrotte. Schnell gewann das Projekt immer größere Dimensionen. Bis zum Schluss regelrecht ein eigenes Gebäude um den Salzraum entstand.
Seit rund einem Jahr ist die Salzgrotte der Familie Koerffer in Oberharthausen jetzt fertig. Matthias Koerffer ist begeistert: „Damit haben wir uns die Nordsee nach Niederbayern geholt“, ist der Finanzfachwirt stolz und zeigt den beeindruckenden Raum. Dieser besteht allerdings nicht aus Meer- sondern aus sage und schreibe 16 Tonnen echtem Himalaya- und Persiensalz. Im Hintergrund sorgt modernste Technik dafür, dass der Aufenthalt in der Grotte zu einem richtigen Wellness-Erlebnis wird. So wird die Atemluft mit Soledampf angereichtert, eine Soundanlage sorgt für entspannte Atmosphäre und sogar einen „Salz-Sandkasten“ für die Kids haben die Koerffers in den Raum integriert.
Seit der Fertigstellung ihrer Grotte genießen die Koerffers regelmäßig die Aufenthalte in dem orangefarbenen Raum. Mutter Carola bereut die Entscheidung zu dem aufwändigen Bau nicht: „Dank Salz sind jetzt unsere Kinder wieder richtig gesund“, freut sich die 32-jährige Salzexpertin.
Und weil die Koerffers von ihrer Grotte überzeugt sind, hat sich eine Geschäftsidee aus dem Projekt entwickelt. Nach Anmeldung (Infos: www.salz-exklusiv.de) ist der Oberharthausener „Salzstollen“ für alle zugänglich, die etwas für ihre Gesundheit tun wollen, oder einfach nur Entspannung suchen. Carola und Matthias sind überzeugt: „Was unseren Kindern geholfen hat, hilft auch anderen.“
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