25.01.2012 Bayern/Deutschland
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Justizministerin Merk verweist empört auf Komakiffer

Die Linken fordern "Cannabis-Clubs"

Cannabis
Foto: Archiv
Eine Forderung der Linken nach Legalisierung weicher Drogen sorgt derzeit für mächtig Wirbel.

Der Grünen-Abgeordnete Hans-Christian Ströbele fand schon vor Jahren Gehör mit seinem Satz: "Gebt das Hanf frei". Die Linken haben jetzt das Thema wieder aufgegriffen und fordern eine Legalisierung dieser weichen Drogen und die Zulassung sogenannter Cannabis-Clubs. Auch wenn die Linken ihren Plänen selbst wenig Chancen einräumen, sorgen allein die Aussagen für großen Rummel.

 

Jetzt hat sich Bayerns Justizministerin Beate Merk zu Wort gemeldet und zeigt sich empört über die Gedankenspiele der Linken. "Wer so etwas fordert, spielt mit der Gesundheit der Menschen und verharmlost die erhebliche Gefahr, die von diesen Drogen ausgeht", so Merk. "Eine Legalisierung - in welcher Form auch immer - kommt für mich überhaupt nicht in Frage!" Außerdem ist es auch ein völlig falsches Signal zur falschen Zeit. "Erst kürzlich hat etwa die Techniker Krankenkasse bekannt gegeben, dass es immer mehr "Komakiffer" gibt, die nach exzessivem Konsum ärztliche Hilfe benötigen", so Merk. "Die medizinischen Behandlungen aufgrund von Cannabis-Missbrauch seien in den zurückliegenden 10 Jahren um 160 % gestiegen."

 

"Schließlich reibt man sich verwundert die Augen, wenn man das Argument von Verfechtern der Legalisierung hört, man müsse angesichts des steigenden Cannabis-Gebrauchs die gesellschaftlichen Realitäten anerkennen. Das ist eine Bankrotterklärung der Rechtspolitik. Will die Linke etwa auch, dass bei zunehmender Zahl der Körperverletzungen der Straftatbestand der Körperverletzung abgeschafft wird?"
 



Autor: ss/pm

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