19.01.2012 Mallersdorf
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Fünf Tonnen schwer

1,2 Millionen Euro teurer Kernspintomograph für Klinik Mallersdorf

Röhre
Foto: Sussbauer
Ab Februar soll an der Klinik Mallersdorf das hochmoderne MRT-Gerät in Betrieb gehen.

Diesen Mittwoch hat eine Spezialfirma das fünf Tonnen schwere und 1,2 Mio. Euro teure „Herz“ der zukünftigen radiologischen Facharztpraxis im Anbau der Klinik Mallersdorf geliefert und eingebaut: der erste Kernspintomograph für die Region Mallersdorf-Pfaffenberg. Damit wurde die Zielgerade für das über eine Million Euro schwere Bauprojekt der Klinik Mallersdorf eingeläutet. Ein Jahr ist vergangen seit Beginn der Planungsphase für die Klinikerweiterung in Mallersdorf. Seit der Feier des Richtfestes im November 2011 laufen die Arbeiten am Innenausbau auf Hochtouren.

 

Die technischen und baulichen Anforderungen eines Kernspin-Gerätes hatten eine Integration in die bestehenden Räumlichkeiten unmöglich gemacht. Das neue zweigeschossige Facharztgebäude an der Südseite der Klinik ist speziell für den Einbau und Betrieb eines Kernspin-Gerätes optimiert: Über eine große Fensteröffnung in der Wand des oberen Stockwerks konnte der Koloss ins Innere geschoben werden, nachdem ihn zwei Kräne auf die entsprechende Höhe angehoben hatten. Für den ordnungsgemäßen Betrieb wurden außerdem eine Metallverkleidung und eine Lastwagenladung voll Computertechnik im Untersuchungsraum installiert, so dass die ersten Untersuchungen voraussichtlich im Februar statt finden können.

 

Röhre 2
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Die „Röhre“ an der Klinik Mallersdorf entstammt technisch der neuesten Generation, von der die Spezialfirma deutschlandweit erst zehn Geräte ausgeliefert hat. Mit ihrem Durchmesser von 70 cm, einer Klimatisierung und Beleuchtung bietet sie den bestmöglichen Komfort für die Patienten. Die Kontrollcomputer sind direkt über digitale Verbindungen angeschlossen und nicht wie bei den älteren Ausführungen über lange Kabelverbindungen und analoge Schnittstellen in einen Nebenraum ausgelagert. Dadurch konnte der Signalverlust deutlich reduziert und die Leistung erhöht werden. Schädliche Strahlen wie beim Röntgen oder CT sind nicht zu befürchten, da die Schnittbilder vom Körperinneren mittels eines starken Magnetfeldes und harmloser Radiowellen generiert werden.



Autor: ss/pm

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