31.10.2012 Regionales


Schwandorfer prallt gegen US-Feldhaubitze



US-Army führt größtes Manöver seit 20 Jahren in Bayern durch - 4000 Soldaten üben den Ernstfall
Foto: kamera24



Am Mittwoch, dem letzten Tag des US-Großmanövers „Saber Junction“ (Bild), kam es kurz nach 6 Uhr auf der Bundesstraße 85 bei Ebermannsdorf zu einem folgenschweren Verkehrsunfall mit einem Army-Laster.

 

Der Lkw der US-Army, der eine Feldhaubitze zog, wollte von der B 85 nach links in Richtung Freihöls abbiegen. Zur selben Zeit kam ein 41-jähriger Pkw-Fahrer aus Schwandorf vom Pittersberg herunter und war auf dem Weg zu seiner Arbeitsstelle in Amberg.
 
Die Feldhaubitze war manöverbedingt von der Seite fast nicht zu erkennen, weshalb der Pkw-Fahrer frontal in die rechte Seite des gezogenen Vehikels krachte. Er wurde hierbei schwerverletzt, wobei eine akute Lebensgefahr vom Notarzt ausgeschlossen werden konnte. Er wurde mit dem BRK ins Amberger Klinikum gebracht. Der 21-jährige US-Soldat, der am Lenkrad des Trucks saß und den Unfall verursachte, blieb unverletzt.
 
Am VW-Polo des 41-jährigen Schwandorfers entstand Totalschaden und musste abgeschleppt werden. Auch das Militärgespann musste von einem Kran aufgestellt und ebenfalls abgeschleppt werden. Bis ein entsprechendes Bergefahrzeug von den Streitkräften eintraf, kam es im morgendlichen Berufsverkehr zu Behinderungen auf der B 85.
 
Letztendlich war die Unfallstelle kurz vor 11 Uhr gänzlich geräumt und der Verkehr konnte ohne Behinderungen fließen. Abschließend wird festgestellt, dass der Gesamtschaden auf 20.000 Euro geschätzt wird.
Autor: pm / ra
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