04.04.2016 Weiden

Bewusstlos

Nach der Raucherpause zusammengeklappt: 29-Jähriger hatte wohl nicht nur Tabak geraucht

Einen angerauchten Joint, vermutlich mit einer Kräutermischung, konnten die Beamten vor Ort sicherstellen. Dieser wurde vermutlich kurz zuvor von einem 29-Jährigen geraucht.
Foto: Weiden
Schlichtweg zum Verhängnis wurde einem 29-Jährigen am Sonntag, 3. April, gegen 21 Uhr die Raucherpause an seiner Arbeitsstelle einer Gaststätte im südlichen Ortsrand von Weiden. Zunächst wurde das BRK gerufen, da der 29-Jährige nach der Rückkehr von seiner Raucherpause bewusstlos wurde und kurze Zeit nicht ansprechbar war.

Als er schließlich wieder zu sich kam, entwickelte sich für den jungen Mann ein Wechselbad der Gefühle – von zugänglich bis hochgradig aggressiv. Anschließend entfernte sich der junge Mann auf einem Fußweg in Richtung Pirk. Da nach Einschätzung des behandelnden Arztes eine Behandlung dringend geboten war, versuchten die eingesetzten Rettungskräfte von BRK und Polizei, den Mann zu beruhigen und ins BRK-Fahrzeug zu verbringen. Damit war dieser allerdings ganz und gar nicht einverstanden, er wehrte sich vehement, sodass er sogar gefesselt werden musste. Nach dem Transport ins Klinikum verweigerte er dort jegliche Behandlung und wurde schließlich in die Obhut von Angehörigen übergeben.

 

Während des ganzen Einsatzes wurden die eingesetzten Beamten fortwährend von dem 29-Jährigen mit übelsten Schimpfwörtern tituliert. Bei einer späteren Nachschau am vorherigen Raucherplatz des 29-Jährigen fanden die Beamten einen angerauchten Klimmstengel. In diesem befand sich höchstwahrscheinlich eine Kräutermischung. Dies würde zumindest das Verhalten des 29-Jährigen erklären.

Autor: pm / uh

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