01.08.2011 Pfreimd
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Deutsche Meisterschaft im Feldbogenschießen:

Der Pfreimder Lukas Maier hatte das richtige Zielwasser

Lukas Maier siegt beim Feldbogenschießen
Foto: Thomas Starringer
Die offizielle Deutsche Meisterschaft im Feldbogenschießen lockte am Wochenende, 30. und 31. Juli, über 250 Sportlerinnen und Sportler nach Pfreimd. Lokalmatador Lukas Maier konnte dabei den Erwartungen gerecht werden.

Die "Stadtschützen 1471" aus Pfreimd fungierten als Ausrichter des Turnieres. Seit Monaten war an Ablauf und Programm gefeilt worden. Die beiden Tage verliefen dann auch sehr harmonisch, die Veranstaltung kann als rundum gelungen bezeichnet werden. Auch die Bundestrainerin und der Bundestrainer im Feldbogenschießen waren nach Pfreimd gekommen, um einerseits denen Kader für die anstehende Europameisterschaft in Arezzo/Italien vorzustellen, andererseits aber auch, um Ausschau nach neuen Talenten zu halten.
Der aussichtsreiche Sportler der Heimmannschaft, Lukas Maier, hielt, was seine Leistungen vor dem Turnier versprochen hatten. Er holte sich den Meistertitel in der Klasse "Jugend Recurve". In der Klasse "Schüler Recurve" siegte ebenfalls ein Pfreimder, hier konnte such Simon Kick den Titel holen. Dabei ist es gar nicht so einfach, bei einer Deutschen Meisterschaft teilnehmen zu dürfen. Bei Ausscheidungs- und Ranglistenturnieren müssen die Vorgaben erreicht werden.

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Es reicht nicht, einmalig eine gute Leistung zu bringen. Für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft sind beständige Schießergebnisse notwendig. Olympisch ist das Feldbogenschießen (noch) nicht. Aber es gibt nationale und internationale Wettkämpfe sowie die World Games. Bei all diesen Turnieren sind deutsche Sportlerinnen und Sportler vertreten. Das Feldbogenschießen an sich ist gar nicht so einfach. Im Gelände muss auf bis zu 24 unterschiedliche Scheiben gezielt werden, die Entfernungen sind dabei nicht immer bekannt. Unterschiedliche Lichtverhältnisse, das Wetter und auch die Geländeverhältnisse erschweren den Schützen das Zielen. Der Parcours, der abgelaufen werden muss, erstreckt sich manchmal über mehrere Kilometer und muss wie beim Golfen dann nacheinander "abgearbeitet" werden.



Autor: Ursula Hildebrand

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