Wie können in Burglengenfeld erneuerbare Energien noch intensiver genutzt werden? Dieser Frage geht das kommunale Energiekonzept auf den Grund, das das Institut für Energietechnik GmbH an der Hochschule Amberg-Weiden (IfE) mit Prof. Markus Brautsch an der Spitze erstellt. Franz Haneder, Leiter des Fachbereichs Hoch- und Tiefbau im Rathaus, stellte auf der Klausur erste Ergebnisse vor. So zeichnet sich zum Beispiel ab, dass Windkraft in Burglengenfeld und im gesamten Städtedreieck nur geringes Potenzial hat. Mit dem detaillierten Konzept rechnet Haneder im Frühjahr 2012. Dann soll neben dem Stadtrat auch die Bevölkerung umfassend zum Thema informiert werden.
Großes Interesse am Bürgertreff
Zum Bürgertreff mit Jugendcafé und Seniorentreff berichtete Haneder, dass die Stadt auf Wunsch des Landratsamtes nach einem Brandschutz- nun auch ein Statik-Gutachten erstellen lässt, damit die Baugenehmigung erteilt werden kann. Dann muss der Stadtrat nur noch endgültig die Baumeisterarbeiten vergeben, bevor es losgeht mit dem Umbau im Obergeschoss des früheren BEZ. "Das Interesse in der Bevölkerung ist da", sagte Pressereferent Michael Hitzek. Er verwies auf die Seniorenbefragung, die im Zuge der Erstellung eines seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes von der Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung durchgeführt worden war. Deren Geschäftsleiterin Sabine Wenng sprach von einem „super Rücklauf“. Von rund 2.250 verschickten Fragebögen waren 822 ausgefüllt abgegeben worden. 46,7 Prozent der Befragten gaben an, je nach Zeit und Interesse am Veranstaltungsprogramm im Seniorentreff teilnehmen zu wollen. Die detaillierte Auswertung der Seniorenbefragung liegt noch nicht vor.
Bericht der Stadtwerke
Für die städtischen Tochterunternehmen legte Friedrich Gluth einen umfassenden Tätigkeitsbericht vor. Investitionsschwerpunkt der Stadtwerke bleibt die Abwasserentsorgung mit dem Anschluss der Umlandgemeinden an die zentrale Kläranlage und weiteren Maßnahmen im Kernstadtgebiet. Planmäßige Eröffnung der zweiten Kinderkrippe, Neubau der Mensa im Schulzentrum, Fertigstellung des Geh- und Radwegs an der Schmidmühlener Straße – das waren größere Projekte, die die Stadt heuer in Angriff genommen hat. Der Bürgermeister freute sich, "dass diese Maßnahmen so abgewickelt worden sind, wie wir uns das vorgenommen hatten. Ich denke, wir dürfen zu Recht eine positive Zwischenbilanz für 2011 ziehen".
Facebook, Twitter und Co.
Social Media sind in aller Munde. Pressereferent Michael Hitzek entführte seine Kollegen daher in die Welt von Facebook, Twitter und Co., zeigte auf, wie sich die Stadt dort präsentiert und neben Information und Unterhaltung den Dialog mit den Bürgern führt. Diese neuen Formen der Öffentlichkeitsarbeit und der Bürgerbeteiligung nehmen auf den Fachmessen für Kommunen inzwischen breiten Raum ein. Bedenken von Datenschützern verfolge die Stadt aufmerksam, noch gebe es allerdings keine Verbote oder detaillierte Vorschriften.
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