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10.07.2012 Eggenfelden

Minister-Besuch

Jetzt will auch Lisa Fitz mit ihrer Schule in die Hofmark


Kabarettistin kann sich eine Zusammenarbeit mit der Athanor Akadamie vorstellen.

 

Die Kabarettistin Lisa Fitz aus Eggenfelden, Gründerin der „Ersten Münchner Kabarettschule“, hat ihr Interesse an einer „kulturellen Allianz“ in der Hofmark Gern bekundet. Sie kann sich am Standort Eggenfelden eine Zusammenarbeit sowohl mit der Athanor-Akademie (noch Burghausen) als auch dem Theater an der Rott vorstellen. Ihre Pläne präsentierte sie am Montag Kultusminister Dr. Wolfgang Heubisch.  
 
 
In der letzten Woche hatte der Akademie-Leiter Prof. Dr. David Esrig nach einem Besuch die großen und hohen Räume der alten Brauerei als interessant für den Standort einer Filmabteilung gesehen (wir berichteten). Auch Esrig legte dem Minister am Montag bei einem Treffen am Theater an der Rott seine Pläne dar. 
 
 
Die Räumlichkeiten in der SchlossÖkonomie in Gern seien interessant für eine Praktikums- und Unterrichtsstelle der Film-Ausbildung der Athanor-Akademie am künftigen Standort Passau. Damit machte er deutlich: Passau soll Hauptsitz werden, aber: Bei der filmischen Ausbildung hält Esrig die Räume in der Hofmark und/oder eine Zusammenarbeit mit dem Theater an der Rott für sinnvoll.
 
 
Ganz angetan zeigte sich der Minister von den Plänen von Lisa Fitz: „Ein solcher Kabarettkurs würde mich auch reizen“, scherzte er. „Beide Projekte wären eine Chance für Eggenfelden, die SchlossÖkonomie mit Leben zu füllen, aber auch überregional künstlerische Aushängeschilder zu installieren“, sagt der stellvertretende FDP-Bezirksvorsitzende Josef König, der den Standort für die Athanor-Akademie ins Spiel gebracht hatte. „Der Ministerbesuch hat einen runden Tisch ermöglicht. Der Aufbruch ist getan, der Weg von der Athanor Akademie und Kabarettschule in die alte Brauerei in der Hofmark Gern ist aber noch lang und steinig“, fügte er hinzu.
 
 
Im Rahmen des Ministerbesuches fragte Landrat Michael Fahmüller an, ob auch der Landkreis Rottal-Inn für sein Theater in den Genuss eines Kulturförder-Bonus in Frage käme, wie ihn Städte bereits erhalten. Minister versprach, sich dafür einzusetzen, dass auch der Landkreis in diesen Genuss kommt.
Autor: bf