19.06.2017 Simbach am Inn

Entlaufen

Frau erschreckt: Känguru hüpft durch ihren Garten

Känguru
Foto: Polizei Oberbayern Süd
Eine Simbacherin aus dem Ortsteil Erlach teilte am Vormittag des 19. Juni der Polizei mit, dass in ihrem Vorgarten ein Känguru wäre. Einen Tag später konnte das Beuteltier eingefangen werden.

Was sich zunächst wie ein Fake anhörte, entpuppte sich als wahre Begebenheit. Im Garten eines am Ortsrand gelegenen Anwesen hielt sich tatsächlich ein etwa 70 cm großes Känguru auf, das die Kollegen allerdings nicht näher als einige Meter an sich heran ließ. Der Versuch es einzufangen war daher zum Scheitern verurteilt.

 

Schlussendlich lief das Tier nach geraumer Zeit wieder in den Wald zurück und konnte auch nicht mehr gefunden werden. Nach Aussage eines anderen Känguru-Besitzers können diese Tier zumindest im Sommer in freier Wildbahn gut überleben.

 

Am heutigen Dienstag, 20. Juni, gegen 14.40 Uhr teilten Anwohner des Fichtenwegs in Simbach am Inn mit, dass das seit gestern flüchtige Känguru an einem sonnigen Platz im Garten eines Wohnhauses gesichtet worden ist. Durch die eingesetzten Polizeibeamten der Polizei konnte die Situation bestätigt und eine weitere Flucht des Tieres unterbunden werden. 

 

Ein mittlerweile verständigter sachkundiger Jäger mit Betäubungsgewehr traf das Beuteltier mit dem ersten Schuss und schickte es in das Reich der Träume. Anschließend wurde es schlafend und wohlbehalten an einen Känguruzüchter übergeben, welcher sich künftig um den Ausreißer kümmert.     

Autor: bf
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