27.01.2012 Simbach am Inn
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Wifö Wirtschaftsempfang

Business-Kabarett von Frank Astor

Wifö-Wirtschaftsempfang
Foto: Geiring
Kabarett-Einlage, wie man erfolgreich seine Arbeit aufschieben kann.

Es ist enorm, was im ganzen Land von den Beschäftigten geleistet wird. Überstunden, Stress und Termindruck sind ständiger Wegbegleiter im Arbeitsleben. Beim Wirtschaftsempfang der Wifö GmbH im Simbacher Bürgerhaus gab Business-Kabarettist Frank Astor aus Diessen am Ammersee ein völlig anderes Bild der Dinge. Er fragte sich, wie man die Arbeit aufschieben kann, und zeigte dabei acht Wege, die es möglich machen.

 

 

Einer seiner Tipps lautet „Hege und Pflege deine Zeitdiebe“. Gemeint waren unter anderem das Anlernen von Praktikanten, das tägliche Zeitungslesen und das oft praktizierte Kaffeekochen als festes Ritual am frühen Morgen im Büro. Welche Möglichkeiten gibt es noch, damit man seine Arbeit aufschieben kann? Astor, der sich zugleich aus Vorsitzender der Arbeits-Aufschieber-Partei bezeichnete, hatte hier noch einige Wege parat. „Bewahre dir eine negative Einstellung zum Leben! Manche sehen sogar einen Flugabsturz noch positiv, weil im Augenblick des Absturzes der Getränkewagen wieder vorbeikommt“, witzelte Astor. Die Lust am Schreiten kann laut Astor mit Zielen in unserer Spaßgesellschaft erreicht werden.

 

 

Da kann man ruhig am Abend einige Schnäpse mehr trinken, meinte der Comedy-Redner und sprach dabei auch die Körperhaltung von Bundeskanzlerin Angela Merkel an. Positive Nachrichten stimmen hier nicht immer mit der Körpersprache überein. Der Trainer und Redner für Führungskräfte ist seit 1980 mit Produktionen auf Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs. In humorvoller Weise ist es dem Schauspieler und Sänger gelungen, fachspezifische Inhalte aus dem Wirtschaftsleben zu vermitteln. Auch wenn es in Simbach anfänglich in den Reihen eher abwartend zuging, hatte am Ende des rund 45-miütigen Vortrages der Redner seine Gäste voll im Griff.

 

 

Bereits zuvor sprach Bürgermeister Günther Wöhl in seiner Begrüßungsrede die gleichwertigen Lebensverhältnisse in allen Landesteilen an. „Auch wenn der Simbacher Kirchenplatz nicht mit dem Münchener Marienplatz zu vergleichen ist, so müssen doch gleichwertige Lebensverhältnisse als Maßstab des politischen Handelns Priorität haben“, erklärte Wöhl. Hier nannte er auch die Entwicklung der Infrastruktur und den Ausbau der Breitbandanbindung. Dezentrale Einrichtungen wären laut Wöhl auch ein klares Bekenntnis zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse. Hier waren der Wegfall der Agentur für Arbeit und der Deutschen Rentenversicherung gemeint.

 

 

Wifö-Geschäftsführer Josef Guggemos konnte zum Neujahrsempfang viele geladene Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft willkommen heißen. In seinen Grußworten erläuterte er die drei Bereiche der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt. Neben der klassischen Wirtschaftsförderung und dem Stadtmarketing gehört auch das Gründerzentrum zu den drei Hauptbereichen der GmbH. Guggemos bezeichnete diese als Keimzelle für junge Unternehmer, die ihre Produkte nun besser am heimischen Markt platzieren können.

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Autor: Geiring
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