Der Glamourfaktor dieser 62. Berlinale war hoch, aber für den meisten Trubel sorgte Angelina Jolie mit ihrem Regiedebüt zu „In the Land of Blood and Honey“. Das Drama, zu dem Angelina Jolie auch das Drehbuch schrieb, handelt von einer außergewöhnlichen Liebesbeziehung während des Bosnienkrieges und sorgte durch Vergewaltigungsszenen und Massenmord für allerlei Kritik und Aufsehen. Von ihrem Werk und auch sich selbst überzeugt nahm sie bei der „Cinema for Peace“-Gala im Konzerthaus am Gendarmenpark ihren Preis entgegen und sagte: „Ich habe diesen Film gemacht, weil die Welt viel zu lange untätig zugesehen hat, bei dem was dort passiert ist. Ich nutze gerne meine Popularität, um auf solche Tragödien wie den Bosnienkrieg und seine Folgen mit Tausenden traumatisierten Menschen aufmerksam zu machen.“ Bei tosendem Applaus war sie sichtlich gerührt und strahlte in die Menge. Die Laudatio dazu hielt kein geringerer als Sir Christopher Lee.
So viel A-Prominenz aus dem In- und Ausland wie in diesem Jahr war wohl noch nie auf einmal auf dem roten Teppich vereint. Neben Meryl Streep, die mit dem Goldenen Ehrenbären für ihre herausragende Verkörperung der „Eisernen Lady“ Margaret Thatcher und ihr Lebenswerk ausgezeichnet wurde, flanierten Diane Kruger, Virginie Ledoyen, Charlotte Gainsbourg, Shahrukh Khan, Catherine Deneuve, Ornella Muti, Salma Hayek, Gina Carano, Katie Melua, Antonio Banderas, Ralf Möller, Veronica Verres, Mario Adorf, Iris Berben, Hannelore Elstner, Corinna Harfouch, Richard von Weizsäcker und viele andere mehr auf dem roten Teppich vor dem Berlinalepalast.
Antonio Banderas sprach von Heimweh und hat Ehefrau Melanie Griffith gleich zu Hause gelassen, um schnell wieder zurückfliegen zu können. Der frisch in Scheidung lebende Kai Wiesinger war verdächtig oft mit Schauspielkollegin Bettina Zimmermann auf allen Party zu sehen. RTL-Moderator Wolfram Kons präsentierte überglücklich den schwangeren Bauch seiner Lebensgefährtin Alexa Apermann. Robert Pattison überraschte durch eine neue Frisur, die ihm die Fans allerdings nur wenig übel nahmen und Keanu Reeves viel mehr durch ausschweifende Keipentouren als auf dem roten Teppich auf.
Das Highlight dieser 62. Berlinale war neben Brangelina aber definitiv Hollowood-Diva Meryl Streep. Sie schrieb mehr Autogramme als viele andere Stars zusammen und die Fans dankten es mit einem Ständchen aus Mamma Mia. Da konnte es sich Meryl Streep auch nicht verkneifen während eines Interviews sympathisch mit den Hüften zu wackeln.
Kommentieren
Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.
Geben Sie bitte folgende Daten an.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden! Mit dem Login erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen einverstanden.
| gewünschter Benutzername: | |
| gewünschtes Passwort: | |
| Wiederholung Passwort: | |
| Email: |
Bitte schreiben Sie Opa in das Feld.:





zurück





mit 697 Bildern
Hochschule Regensburg

