Wochenblatt
24.04.2012 Berlin

Ernst gemeint oder schlechter Scherz?

Schaf soll für Kunstprojekt geköpft werden


Es klingt unglaublich: Berliner Kunststudenten planen, im Rahmen eines Projektes ein lebendes Schaf mit einer Guillotine zu köpfen. Internet-User sollen darüber nun abstimmen.

Bereits über 320.000 Stimmen wurden auf der Homepage der Künstler abgegeben. Gut 196.000 sprechen sich dafür aus, das Tier nicht zu töten. (Stand: Dienstag, 24. April, 17.15 Uhr). Die Abstimmung endet am 17. Mai.

 

Die Berliner Universität der Künste zeigte sich nicht begeistert über das Projekt, trotzdem wollen die beiden Studenten es bis zum Ende durchziehen. Sie berufen sich dabei auf Grundgesetz, das die Freiheit der Kunst beinhaltet. Letztlich stehe dem aber das Tierschutzgesetz gegenüber, das das Töten von Wirbeltieren "ohne vernünftigen Grund" unter Strafe stellt, meldet der Berliner Kurier in seiner Online-Ausgabe.

 

Indes steht noch nicht fest, ob die beiden Künstler es wirklich ernst meinen. Am Ende könnte auch stehen, dass das Schaf weiterleben darf und die Aktion im Vorfeld als "Kunst" gewertet wird. Letztlich wird aber wohl die Justiz eingreifen und diesem perversen Spiel ein Ende bereiten.

Autor: Ursula Hildebrand

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