Wochenblatt
15.04.2012 Deutschland

Apple:

Neues iPhone 5 und eine echte Design-Revolution


Was planen der französische Designer Philippe-Patrick Starck und Apple? Und ist es wahr, dass ein Unibody-Gehäuse das neue iPhone 5 zieren wird? Wieder einmal wird es für Jünger der Kultmarke ganz, ganz spannend …

Er ist ein Mann, der so ganz auf der Linie des verstorbenen Apple-iGods Steve Jobs lag: Neben atemberaubenden Inneneinrichtungen entwirft der französische Designer Philippe-Patrick Starck auch ganz simple Gebrauchsgegenstände. Genau das hat ihn wahrscheinlich für Steve Jobs auch zu einem gefragten und beliebten Gesprächspartner gemacht: Wie Starck jetzt in einem Interview sagte, traf er sich alle ein, zwei Monate bis zu seinem Tod mit Jobs, um über Design zu plaudern. Der Kontakt ist auch nach dem Tod des iGods nicht eingeschlafen – und für Apple-Verhältnisse hat sich der Designer jetzt ganz schön weit aus dem Fenster gelehnt.

 

„Wir haben tatsächlich ein großes Projekt“, erläuterte Starck dem französischen Radiosender France Info. Und dann sagte Starck auch noch das Wort, das man in Zusammenhang mit Apple nur allzu gerne hört: Revolutionär“ sei das, was man im Herbst diesen Jahres veröffentlichen wolle.

 

Seither können sich die Blogger gar nicht mehr beruhigen. Und auch die Medien sind breit eingestiegen. Revolutionäres Design? Was könnte das sein?

 

Das neue iPhone ist damit wahrscheinlich nicht gemeint, auch wenn sich hier die Gerüchte immer mehr verdichten, dass Apple diesmal nicht einfach nur auf technische Verbesserungen setzen wird. Im Gespräch ist, dass das Display diesmal wirklich größer werden soll, wenn Apple das iPhone 5 im Herbst vorstellt – wahrscheinlich kommt es bereits im September auf den Markt. Das Display soll aber nicht nur größer werden – hierzu gibt es sowohl Design-Entwürfe, die im Netz kursieren, die das Display auf die gesamte Fläche des Handies ausweiten, als auch solche, die das neue iPhone flacher, länglicher, dafür aber auch schmaler zeichnen.

 

Zahlreiche Berichte gibt es, dass das neue iPhone mit einem Unibody-Gehäuse kommen soll, wie man es bereits von den MacBooks kennt. Das Design würde die klassische Eleganz Apples kontinuierlich fortsetzen, gleichzeitig sich aber von der 4er-Reihe absetzen – der „Snob-Effekt“, den Apple jahrelang schon geschickt spielt und der besagt, dass man ein Statussymbol einfach haben will, umso teurer, umso besser, den kann man eben nur ausreizen, wenn man auch erkennt, dass es sich um ein neues Gerät handelt.

 

Was ist aber nun mit Starcks und Apples Revolution? Nun, es dürfte sich vielleicht um den neuen iTV handeln, von dem lange schon die Rede ist und mit dem Apple das Fernseh-Geschäft aufmischen will. Oder ist es doch der Tablet-Tisch, der das iPad auf einen Wohnzimmertisch bringt?

 

Eines ist sicher: Bis zum Herbst wird noch viel spekuliert werden. Auch davon lebt der Mythos Apple … 

Autor: Christian Eckl
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