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25.10.2012 Deutschland

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Mc Donald's Deutschland wird Opfer von Fake-Eintrag auf Facebook

McDonald's-Pressebild
Foto: McDonald's Deutschland
McDonald's Deutschland ist auf Facebook Opfer eines Fake-Accounts geworden. Zeitweise sah es so aus, als hätte das Fastfood-Unternehmen dazu aufgerufen, bis zu 500.000 Gefällt mir-Klicks abzugeben, damit ein Lieferservice eingeführt und Preise gesenkt würden.

McDonald's Deutschland ist Opfer eines Fakers auf Facebook geworden. Zeitweise sah es so aus, als habe die McDonald's Deutschland-Seite selbst einen Text auf die eigene Pinnwand geschrieben. Darin hies es:

 

„NachAuswertung der Pinnwandeinträge, wie wir unserer Chefetage präsentiert haben, hat sich diese dazu entschlossen, eine Art Umfrage zu starten. Hier geht es vor allem um die Preise und um ein eventuelles Pilotprojekt in Sachen Lieferservice", hieß es auf der Seite – wie erwähnt, mutmaßlich von McDonald's selbst. Dann wurde beschrieben, dass man den „beliebten Ein Euro-Preis" etwa für Cheesburger wieder einführen wolle und einen Lieferservice, aber nur, wenn 500.000 Fans „Gefällt mir!" klicken würden.

 

Interessanterweise hatte der Pinnwand-Eintrag innerhalb kürzester Zeit bis zu 260.000 Klicks zu verzeichnen – bis der Fake aufflog. Schließlich stellte Facebook den wahren Verfasser des Eintrags richtig dar: Ein gewisser Mo Cousin, der schließlich selbst postete: „Ich hatte nur drei Minuten Langeweile!" 

 

McDonald's äußerte sich übrigens relativ spät zu dem Fake, meldete sich aber dann bei seinen Facebook-Fans und teilte mit, dass jeder, der zukünftig Langeweile habe, doch lieber selbst vorbeikommen solle im Restaurant. Mo Cousin kommentierte übrigens zudem: „Einfach nur krass dieses Facebook!" 

 

Übrigens gibt es etwa bei McDonald's in China tatsächlich einen Lieferservice. Bei diesem Zuspruch – eine Viertelmillion Menschen in wenigen Stunden – sollte man über die Idee vielleicht tatsächlich einmal nachdenken in der Chefetage!

Autor: Christian Eckl

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