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16.10.2012 Deutschland

Film

James Bond 007: Flirtet Bösewicht Bardem hier mit dem Spion Ihrer Majestät?


Ist Javier Bardem, der im privaten Leben mit Penelope Cruz liiert ist, der erste Bond-Boy der Filmgeschichte? Offenbar gibt es in dem neuen „Skyfall" eine homosexuell aufgeladene Szene. Beide Schauspieler bestätigten das indes …

Das „Bond-Girl" ist soetwas wie eine Institution: Die hübschesten Schauspielerinnen waren bereits die Geliebte des Agenten, der im Auftrag seiner Majestät und mit der Lizenz zu töten die Welt vor Bösewichten bewahrt. Doch im neuen „Skyfall" scheint ein ungeschriebenes Bond-Gesetz gebrochen zu werden: Erstmals, so berichten Online-Portale wie die Huffington Post und andere Medien übereinstimmend, soll es eine homoerotisch aufgeladene Szene im neuen Bond geben.

 

Nun ist es aber natürlich nicht so, dass sich Bond einfach einen Liebhaber gesucht hat. Das Spiel ist, in Bond-Manier, noch viel perfider. Javier Bardem ist nämlich der Bösewicht im neuen James Bond. Das wäre nun nicht weiter ungewöhnlich, denn immer wieder waren es auch die bösen, bösen Frauen, die Bond schließlich verfielen. Und das seit immerhin 50 Jahren.

 

So geht es laut Schauspieler Bardem auch nicht so sehr um Sex in der Szene, die von beiden Schauspielern bereits bestätigt wurde. Vielmehr geht es um Macht, die sexuell aufgeladen zu sein scheint: „Es war Teil des Spiels, aber nicht das ganze Spiel", sagte Javier Bardem in einem Interview. Und weiter: „Man kann in diese Szene viel hineininterpretieren, je nachdem, wie man es sich vorstellen will", so der Schauspieler. „Es ging wohl auch mehr darum, Bond in eine für ihn unkomfortable Situation zu bringen, in der er nicht mehr wusste, wie er sich verhalten sollte." Die bisexuelle Seite des Agenten scheint dies nicht angesprochen zu haben. Mehr erfährt man aber wahrscheinlich ohnehin erst nach dem Kinostart …

Autor: Christian Eckl
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