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14.05.2012 Kempten

Schnittwunden im Gesicht:

Innenminister Herrmann kippt mit Bagger um


Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ist am Montagabend, 14. Mai, bei einem symbolischen Baggerstich für die Nordspange in Kempten verunglückt. Das schwere Gerät, mit dem er die erste Baggerbewegung ausführen wollte, kippte um.

Laut Abgaben der Augsburger Allgemeinen war der Bagger im weichen Waldboden eingesunken und dann auf die Seite des Führerhauses, in dem der Minister saß, gefallen. Zwei seiner Leibwächter und der Baggerführer wollten Herrmann zu Hilfe kommen, die konnten gerade noch auf die Seite springen, als der Bagger umfiel.

 

Um Herrmann aus seiner misslichen Lage zu befreien, musste die Frontscheibe des Baggers eingeschlagen werden, Sicherheitskräfte holten ihn schließlich aus dem umgefallenen Fahrzeug. Herrmann wurde dann in der Privatwohnung des Kemptener Oberbürgermeisters Ulrich Netzer ärztlich versorgt. Er hatte sich Schnittwunden im Gesicht und eine Verstauchung am Bein zugezogen. "Mir geht's gut, der Schreck ist weg", sagte der Minister der Augsburger Allgemeinen. Er setzte seinen Besuch im Allgäu am Abend fort.

Autor: Ursula Hildebrand

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