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27.05.2012 Deutschland

Briefe oder Postkarten:

Heinz Rühmann erzog seinen Sohn per Post

Heinz Rühmann
Foto: Fröhlich-Film/Tobis/Wikimedia Commons
Schauspieler Heinz Rühmann hat sich in die Erziehung seines Sohnes vor allem schriftlich eingebracht: Fast täglich habe ihm der Vater einen Brief oder eine Postkarte geschrieben, so Heinzpeter Rühmann (69).

Die väterliche Post sei "liebevoll und mahnend, manchmal auch zynisch" gewesen, erzählt er dem Nachrichtenmagazin Focus. "Missbilligte er etwas, teilte er mir schriftlich mit, dass ich den Umgang mit diesem oder jenem Freund lassen solle; und auch meine Gesichtszüge gefielen ihm manchmal nicht, ich solle mich gefälligst zusammennehmen", berichtete der Sohn. In persönlichen Auseinandersetzungen habe er oft den Satz gehört: "So spricht man nicht mit seinem Vater!" Trotz allem sei das Verhältnis zu seinem Vater aber so "innig" gewesen, dass Außenstehende ihn darum beneidet hätten.

 

Heinz Rühmann wurde legendär durch Filme wie "Drei von der Tankstelle", "Die Feuerzangenbowle" oder "Der Hauptmann von Köpenick". 1994 starb er im Alter von 92 Jahren.
 

Autor: Focus Vorab

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