19.02.2012 Deutschland
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Gespanntes Warten auf 7. März:

Das neue iPad 3: Doppelt so hohe Auflösung regt Phantasie der Apple-Jünger an


Foto: industriegamers.com
Das neue iPad 3, das wahrscheinlich am 7. März von Apple präsentiert wird, könnte mit einem Quantensprung beim Display punkten. Quellen bestätigten, dass das neue iPad wie das iPhone 4s ein Retina-Display bekommen wird. War die Auflösung bislang bei 1.024 mal 768 Pixel, will Apple das neue Tablet wohl mit einer hohen Auflösung von 2.048 mal 1.536 Pixel verdoppeln.

Bereits vor Wochen war spekuliert worden, dass Apple mit einer Neuauflage des sensationellen Erfolges aus der Schmiede in Cupertino einen Angriff auf den Spielekonsolen-Markt blasen will. Bereits die ersten beiden Varianten des iPads erlaubten es Spieleentwickler, allein durch die Möglichkeit des iPads, durch Drehungen des Tablets zu steuern, aufregende Spieleerlebnisse auf den Bildschirm zu zaubern. Quellen berichten, Apple würde dem neuen iPad3 via Bluetooth die Möglichkeit einpflanzen, das bewegte Bild vom iPad auf einen Fernseher zu transportieren. Da kann man sich ausmalen, was bei Spielen alles möglich wäre: Bei einer Fahrsimulation könnte das iPad das Lenkrad sein, am Fernseher würde man die Fahrbahn sehen – und das wäre wohl nur die einfachste Möglichkeit, die erwartete Technik auszureizen.

 

Ein jetzt angeblich vom iPad3 stammendes Display, das einem Apple-Blog in die Hände gefallen ist, zeigte deutlich die doppelte Auflösung, allerdings wurde dabei auch klar, dass Apple keine Verögrßerung des Displays plant und dieses bei 9,7 Zoll belassen will. Damit haben sich wohl auch Design-Studien (unser Bild) erledigt, die dem Display auch mehr gestalterisches Gewicht verliehen.

 

Ob allerdings das Retina-Display tatsächlich das Aus für ein vollkommen neues OLED-Display bedeutet, ist bislang noch fraglich. Noch Ende 2011 hieß es aus Hollywood, man bereite sich durch spezielle Produktionen für die Einführung dieser Technik beim iPad vor. OLED ermögliche 3D-Darstellungen. Zudem berichtete das Regensburger Wochenblatt, dass im Osram-Werk in Regensburg OLEDs von Apple in Auftrag gegeben wurden. Allerdings hieß es dazu in Unternehmenskreisen von Anfang an, diese seien keineswegs für ein Display bestimmt, aus diesem Segment ist Osram vor langer Zeit ausgestiegen. OLEDs können aber auch zur Informationsübertragung genutzt werden.



Autor: Christian Eckl
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